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Entschlacken und DETOX

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Entschlacken und DETOX

Entschlacken und DETOX

Entschlackungskuren: Es gibt sie in zahlreichen Varianten – zum Beispiel die Schrothkur oder das klassische Heilfasten.

In der Ayurvedische Behandlungsmethode wird die sogenannte Entschlackung (Panchakarma), seit über 3000 Jahren praktiziert. Eine Methode bei der die rückständigen Stoffe, die der Körper nicht ausscheiden kann, schonend entfernt werden sollen. Erst zum Ende des 19. Jahrhunderts mit der Industrialisierung bekam die Entschlackung in der westlichen Welt ihren Platz.

Eine Entschlackungskur zum Beispiel durch Schröpfen, Cantharidenpflaster, Einläufe, Schwitzkuren (Sauna), Abführmittel und Fastenkur, soll den Körper dabei unterstützen, sich von angesammelten Schlacken, Giftstoffen und überflüssigen Pfunden zu befreien. Die Spanne der Fastenzeit zieht sich von zwei Tagen bis zu mehreren Wochen. Auch soll eine Entschlackung das Immunsystem stärken und damit vor Krankheiten schützen oder deren Heilung beschleunigen. So ist es zumindest in der Theorie. Oft aber wird bezweifelt, dass eine Entschlackung überhaupt funktionieren kann.

Beim Entschlacken durch vorgeschriebene und stark reduzierte Nahrungsaufnahme soll der Körper möglichst viele gesundheitsschädliche Stoffe - die sich im Darm befinden - ausscheiden. Entschlacken soll die Selbstheilungskräfte des Körpers aktivieren.

Neuerdings gibt es viele Angebote für innere Reinigung im Internet, auch viele Bücher stehen zur Verfügung. Dort ist von "Schlacken" die Rede, die das Ergebnis eines jahrelangen Bombardements mit schlechter Ernährung, Abgasen und Medikamenten seien. Diese "Schlacken" seien verantwortlich für fahle Haut, Müdigkeit und eine belastete Psyche.

Vor allem die Detox Kur ist zurzeit besonders beliebt. Mit speziellen Säften sollen Darm, Leber und Nieren entlastet werden. Mit einem speziellen Detox-Programm soll es dabei in einem Zeitraum von sieben bis 21 Tagen Müdigkeit, Unkonzentriertheit und überflüssigen Pfunden an den Kragen gehen.

Die Wirksamkeit dieser Verfahren ist oft nicht gegeben, die angenommenen Wirkungsweisen lassen sich wissenschaftlich nicht nachweisen.

Schlacke heißt übersetzt Verbrennungsrückstand. Ursprünglich galt dieses Wort für Rückstände im Ofenrohr. Der Darm funktioniert jedoch nicht wie ein Ofenrohr, an dessen Wänden bleibt nichts fest kleben. In seinem inneren halten die Muskeln seinen Inhalt permanent in Bewegung. So kann sich nichts festsetzen. Spezialisierte Zellen bilden Schleim, damit die Nahrung durch den Verdauungskanal hindurchgleiten kann. Der Darm produziert aber auch verschiedene Botenstoffe und spielt eine wichtige Rolle bei der Abwehr von Krankheitserregern und der Regulation des Wasserhaushaltes. Unser Darm reagiert sehr sensibel auf die Nahrungsaufnahme und unsere psychische Verfassung. Falsches Essen, Stress sowie Ärger kann zu Bauchschmerzen, Durchfall oder Verstopfung führen.

Die Aufgabe des Dünndarms ist das Aufnehmen und Verwerten der vorab gelösten Nahrungsbestandteile, die aus dem Magen kommen. Hier werden die Nahrungsbestandteile wie Kohlenhydrate, Eiweiße oder Fette in ihre Einzelteile zerlegt. Die dazu benötigten Enzyme werden in den Speicheldrüsen im Mund, in der Bauchspeicheldrüse und in den Darmzellen hergestellt.

Detox Wasser

Die Darmzellen nehmen die aufgespaltenen Nahrungsbestandteile (zum Beispiel Zucker, Aminosäuren oder Fettsäuren) zusammen mit Vitaminen, Salzen und Wasser auf. Von dort gelangen die meisten Nährstoffe in das Blut, in die Leber und mit dem Blutstrom in alle Bereiche des Körpers wo sie weiter verarbeitet werden. In den Dünndarmzellen werden außerdem verschiedene Darmhormone hergestellt. Die Hormone regen unter anderem die Produktion von Galle oder Bauchspeicheldrüsensaft an. Sie führen auch dazu, dass mehr Wasser in den Darm ausgeschieden wird und lösen ein Sättigungsgefühl aus. Der Rest wird in den Dickdarm geleitet, wo Millionen von Bakterien Eiweiße (Aminosäuren) spalten und zusätzlich die lebenswichtigen Vitamine B und K produzieren. Danach kommt es zur Ausscheidung des Abfallproduktes.

Schlacken oder Ähnliches bleiben dabei nach derzeitigen wissenschaftlichen Erkenntnissen nicht zurück: In einem gesunden menschlichen Körper gibt es keine Ansammlung von Schlacken und Ablagerung von Stoffwechselprodukten. Es ist also eigentlich nicht notwendig, etwa den Darm regelmäßig von Schlacken zu reinigen.

Je nach Fastenkur oder falsch angewendete Praktiken können erhebliche Nachteile und Probleme auftreten

Strenge Fastenkuren bringen einen gewissen Stress für den Körper. Nimmt man längere Zeit kaum Kalorien und Nährstoffe auf, können sich unter Umständen Kreislaufbeschwerden oder Schwindelanfälle einstellen. Werden ohne medizinische Notwendigkeit Abführmittel angewendet, um den Darm zu "reinigen", kann womöglich die Darmflora Schaden nehmen. Wer längere Zeit streng fastet, riskiert seine Gesundheit. Bei Funktionsstörungen von Darm, Leber und Nieren gibt es wirksame Therapieformen wie Dialyse (eine künstliche Blutwäsche, die das Blut von giftigen Stoffen reinigt bei einer chronischen Störung der Nierenfunktion), oder Laktulose (Abführmittel) Behandlung. Diese werden unter der Beaufsichtigung von Ärzten vorgenommen.

Im Ärzte-Jargon gibt es diesen Begriff der 'bösen Schlacken' überhaupt nicht. Trotzdem schwören viele Menschen auf die wohltuenden Effekte einer Entschlackungskur, setzen auf regelmäßiges Heilfasten, um chronische Beschwerden zu lindern, fühlen sich anschließend körperlich und seelisch "gereinigt", erholt und voller Energie. Alles nur Einbildung? Viele positive Wirkungen von Heilfasten sind wissenschaftlich kaum oder nur ungenügend belegt. Positive Erfahrungen durch das Fasten können aber durchaus ein Anlass sein, über seine Ernährung nachzudenken, und zu einem gesundheitsbewussteren Lebensstil führen. Eine Fastenkur kann eine gute Gelegenheit bieten, auf den eigenen Körper zu hören und wieder ein Gefühl für die eigenen Bedürfnisse zu entwickeln. Kurz inne halten, die Lebensweise überdenken und die Dinge langsamer anzugehen.

Unser Fazit

Wer wirklich seinen Körper und der Seele was Gutes tun möchte sollte auf eine ausgewogene, frische vielseitige Ernährung achten. Sich ausreichend Pausen gönnen, das Ganze mit Fitness, Sport und Bewegung an der frischen Luft abrunden.

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