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Faszien - die geheimen Muskelunterstützer

Figur Fit
Faszien - die geheimen Muskelunterstützer

Faszien - die geheimen Muskelunterstützer

Der neue Fitnesstrend "Faszien-Training" erobert derzeit die Fitnessindustrie und macht auch vor privaten Haushalten keinen Halt. Wer nicht mitzieht liegt nicht im Trend, sollte man meinen. Faszienrollen in unterschiedlichsten Längen, Stärken, mit oder ohne Noppen, DVD´s und Bücher verzieren den Sportfachhandel und werben um jeden Käufer. Doch was sind Faszien und wieso sind diese so wichtig für unser Training?


Was sind Faszien?

Faszien sind ein Netzwerk aus kollagenem Bindegewebe, welches Knochen, Muskeln, Sehnen und Organe verbindet. Ohne Faszien im Gewebe bestünden wir aus lauter Einzelteilen. Im Grunde gibt es keine Lebensform, die ohne diese elastischen Häute auskommt. Auch in der Pflanzenwelt beobachten wir ähnliches, z.B. in Apfelsinen und Grapefruits.

Die Faszie:

  • Stützt und formt den Körper.
  • Übernimmt die Kraftübertragung von Muskel zu Muskel.
  • Ist beteiligt an der Abwehrfunktion des Körpers, indem Sie mit Hilfe der Muskeln auch die Lymphflüssigkeit transportiert. Sie transportiert sowohl Abbauprodukte aus unseren Zellen als auch wichtige Aufbaustoffe zu den Zellen.
  • Dient als wichtiger Wasserspeicher.
  • Ist verbunden mit vielen Nervenenden, die mit Schmerz- und Bewegungssensoren versehen ist.

Faszien als Verursacher von Schmerzen im Körper

Ein Grund für chronische Schmerzen können verklebte Faszien sein. Bei Stresssituationen reagiert das Bindegewebe sehr stark, zieht sich zusammen und verfilzt. Eine verkürzte oder verklebte Wadenfaszie kann über die Beine einen Zug auf unseren unteren Rücken oder sogar die Schulter ausüben und dort für Bewegungseinschränkungen und Schmerzen sorgen. Robert Schleip ist Faszien Forscher, seine Kollegin Heike Jäger Expertin für Muskelkrankheiten und chronischen Schmerz an der Universität Ulm. Im Experiment spannten die Forscher Faszien in einer Flüssigkeit auf und fügten Stress-Botenstoffe dazu. Daraufhin zog sich das Gewebe zusammen, obwohl keine Muskeln vorhanden waren. Damit ist bewiesen wie sich psychischer Stress über Botenstoffe auf das Bindegewebe auswirkt und so eine Verhärtung herbeiführt.

Faszien können sich auch durch Operationen, Schonhaltungen, Bewegungsmangel, Fehlhaltung und Verletzung des Körpers verkürzen, verkleben und verhärten

Auch Muskelmänner können Rückenschmerzen haben!

Wenn wir unseren Körper nicht wirkungsvoll entspannen und loslassen können, kann ein unbeweglicher, grobmotorischer Mensch sich sogar bei normalen Bewegungen verletzen. Eine heftige oder für ihn ungewohnte Bewegung reicht aus, um Muskeln zu zerren oder zu stauchen.

Gerade für die durch Muskelbewegung verstärkte Kraftübertragung spielt die Faszie eine wichtige Rolle. Je elastischer die Faszien im Körper sind, umso mehr Kräfte werden erzeugt und übertragen. Sie speichert die Energie im ganzen Körper.

Für das Training ist es wichtig zu wissen, dass das Bindegewebe langsamer wächst als die Muskeln und dies führt häufig zu Überlastung. Faszien Training ersetzt das normale Kraft- und Ausdauertraining nicht, sondern ergänzt es.

Gezieltes Faszien-Training beugt Verletzungen vor, lindert Verspannungen in den Muskeln und hält den Körper in Form. Gleichzeitig trägt es zur Leistungssteigerung bei.

Wie kann man die Faszien trainieren und damit beeinflussen?

Die wohl einfachste Faszienübung für z.B. die Wadenmuskeln wäre das Hüpfen oder das Springen. Diese Übung eignet sich sehr gut zwischen dem Warm-up und dem Haupttraining. Aufgrund der elastischen Federungen verändern sich die Längen der Sehnen, wodurch der Bandapparat voraktiviert wird. Nach dem Training haben sich Faszienrollen als besonders effektiv durchgesetzt. Dadurch wird die Regenerationszeit erheblich verkürzt und die Leistungsfähigkeit gesteigert. Setzt man die Bindegewebsstruktur mit Hilfe einer Rolle unter Druck, so ist das Anfangs schmerzhaft. Bei einer regelmäßigen Anwendung überwiegen aber ein besseres Körpergefühl und eine Schmerzverminderung. Beginnen sollte man bei den Waden bis hin zum Oberkörper.


Faszien Übungen

Ausführliche Beschreibungen zu den einzelnen Übungen finden Sie unter: Blackroll-orange

Weitere Tipps zum Trainieren der Faszien:

  • Statt die Wade immer nur einzeln zu dehnen, sollte man auch mal das Gesäß, den unteren Rücken und idealerweise die Fußsohle mit dazu nehmen.
  • Faszien reagieren gut auf den Druck mit der Faszien Rolle, von Händen, Fäusten und Ellbogen.
  • Die Faszien können auch ohne Faszienrolle trainiert werden. Eine gute Möglichkeit ist zum Beispiel Pilates oder auch spezielle Yoga Übungen.
  • Wichtig ist immer in Bewegung zu bleiben

Um die Kraft aus den Muskeln optimal einzusetzen, brauchen Sie geschmeidige Faszien. Nach jedem Training sollten Sie sich daher ausgiebig und richtig dehnen.

Unser Fazit: Die neuesten Erkenntnisse über das Faszientraining lassen erhoffen, dass dieser Hype in Zukunft ein fester Bestandteil unseres Trainings und im Alltag wird. Vorteile wie Abwechslung und Spaß im Training, Verletzungsprophylaxe und selbstverständlich die Leistungssteigerung sprechen ganz klar für das Faszientraining.

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