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Barfußlaufen macht die Füße und den Körper stark

Gesundheit & Ernährung
Barfußlaufen macht die Füße und den Körper stark

Barfußlaufen macht die Füße und den Körper stark

Ursprünglich hat die Natur unsere Füße zum Barfußlaufen geschaffen. Mit der Erfindung der Schuhe nahm die Odyssee der Verformung und der Schmerzen ihren Lauf. Jeder von uns hat mal die Erfahrung von schmerzenden und pochenden Füßen gemacht. Natürlich hat das Tragen von Schuhen auch Vorteile, so schützen uns die Schuhe und stützen den Fuß.

Oft nehmen wir erst mit der Entledigung von Schuhen unsere Füße so richtig wahr. Dabei bekommt das Wort Freiheit für unsere Füße eine große Bedeutung. Die Beschwerden, die uns im täglichen Leben begleiten zeigen was wir unseren Füßen und dem Körper antun. Spreizfuß, Knieschmerzen bis hin zu Rückenschmerzen sind die Folgen. Unseren Füßen zuliebe sollten wir lieber öfter barfuß laufen.

Die Zusammensetzung des menschlichen Fußes ist so komplex und sensibel, dass er selbst kleinste Unebenheiten des Untergrundes wahrnehmen kann. Doch erst das Zusammenspiel von insbesondere Achillessehne, Schienbeinmuskulatur, Knie, Oberschenkelmuskulatur, Becken, Bauchmuskulatur und Wirbelsäule machen den Bewegungsapparat komplett. Allein an der Fußsohle befindet sich eine große Dichte an Nervenbahnen, die Informationen an das Gehirn weiterleiten. Der Fuß selber besteht aus vielen Knochen, Gelenken, Muskeln und Bändern.

Mit dem Tragen von Schuhwerk und den in den Laufschuhen eingearbeiteten Dämpfungssystemen und Stützelementen werden die Füße stark entlastet. Dadurch wird:

  • die Fußmuskulatur zu wenig trainiert,
  • der natürliche Greifreflex der Zehen eingedämmt,
  • die Sinneswahrnehmungen für die Bodenbeschaffenheit stark eingeschränkt und
  • das Laufen in seiner natürlichen Form gestört.

Mit der Erhöhung der Ferse kommt es zu einer Veränderung des Laufgangs. Es kommt zu einem Aufprallstoß, der von den Füßen über die Knie durch die Wirbelsäule bis in die Halswirbelsäule verläuft.

Der Barfußläufer hingegen passt sich an die Bodenbegebenheiten so an, dass der Fuß nicht auf der Ferse ankommt, sondern automatisch mit dem Vor- und Mittelfuß aufsetzt. Bei höherer Geschwindigkeit kommt der Läufer mehr mit dem vorderen Fuß auf. Dabei wird die Schrittlänge verringert und die Schrittfrequenz erhöht. Der Vorfußlauf entlastet besonders die Achillessehnen, Waden, Wirbelsäule und somit den ganzen Körper.

Schon von Sebastian Kneipp wurde das Barfußgehen als Teil des gesunden Lebens empfohlen. Heute wird es von Sport-Ärzten, Orthopäden, Laufsport-Experten und sogar Psychologen als sinnvolle Trainingsergänzung empfohlen.

13 Vorteile von Barfußlaufen

  • optimales Training der Fußmuskulatur
  • Stoßdämpfer für die Wirbelsäule
  • schont die Gelenke, durch den Vorfußlauf werden die Laufbeschwerden reduziert
  • bessere Koordination der Laufbewegung
  • intensivere Wahrnehmung für den Untergrund
  • die Laufgeschwindigkeit erhöht sich
  • der Greifreflex der Zehen wird verstärkt und aktiviert
  • die Durchblutung der Füße wird verbessert
  • Fußsohlen werden abgehärtet
  • stärkt den Kreislauf und das Immunsystem
  • verringert das Risiko von Fußschäden wie Senk-, Spreiz- oder Plattfüßen
  • entlastet die Bandscheiben
  • beugt durch den Trainingseffekt auf Muskulatur, Bänder und Sehnen Verletzungen vor

Leider haben viele von uns das Barfußgehen und vor allem das Barfußlaufen verlernt. Die Naturvölker, die immer noch ohne Schuhwerk in der Savanne tagtäglich Kilometer um Kilometer unermüdlich laufen, kennen all die Krankheiten nicht die unsereins ereilen. Die Wahrheit ist, die meisten von uns haben das Barfußlaufen buchstäblich verlernt. Daher sollten einige Dinge berücksichtigt werden, bevor der Sportschuh an den Nagel gehangen wird.

Beim Barfußlaufen sollten Sie diese Fehler vermeiden:

  • zu harter (geteerter) Boden
  • der falsche Laufstil (mit der Ferse zuerst auftreten)
  • ein zu schnell gesteigertes Trainingspensum.

Ein Fuß, der die neue Art der Belastung nicht kennt, muss sich erst einmal daran gewöhnen. Die Umstellung auf das Barfußlaufen muss daher erst antrainiert werden. Dazu braucht der Fuß den richtigen Untergrund wie:

  • Rasen, Gras
  • Sand, Strand
  • Waldboden (hier nur bedingt, mit viel Vorerfahrung im Barfußlaufen)

Zuerst sollten Sie wenn möglich bei jeder Gelegenheit barfuß gehen und zusätzlich mit Gymnastik Ihre Fußmuskeln stärken. Hierfür ein paar Übungen:

  • Versuchen mit den Füßen Dinge zu ergreifen
  • Füße auf und ab bewegen
Fußgymnastik fördert die Durchblutung und macht die Füße beweglicher

Es braucht Zeit. Einige Monate werden in der Regel nötig sein, um barfuß auf Strecke zu kommen. Sie sollten es langsam angehen. Erst ein paar Wochen barfuß gehen. Die Übungen mehrmals am Tag wiederholen. Erst eine kurze Strecke aussuchen, die Ihnen nicht zu große Hindernisse, sozusagen keine Steine in den Weg legt. Diese Strecke allmählich verlängern. Lassen Sie dabei aber nicht die Signale Ihres Körpers außer Acht. Das Laufen soll Spaß machen und keine Qual sein.

Alternative zum Barfußlaufen: Five Fingers Schuhe

Diese speziellen Laufschuhe sind ausgestattet mit extra dünner Sohle, die Schutz vor Steinen und Scherben bietet, aber auch weitgehend das Gefühl vom Barfußlaufen vermittelt. Sie sind extrem leicht und flexibel. In diesem Schuh hat jede Zehe ihren eigenen Platz und damit die maximale Zehenfreiheit für eine optimale Bewegung. Auch diese Schuhe benötigen eine gewisse Vorbereitungszeit der Umstellung wie beim Barfußlaufen. Eine von den Grundvoraussetzungen ist ein gut vorbereiteter bzw. bereits gut austrainierter aktiver Bewegungsapparat mit einem bewussten Vorfuß-Laufstil. Grundsätzlich eignen sich Barfußschuhe eher zum gezielten Training der Fußmuskulatur und der Fußfunktionen.

Eine zu rasche Steigerung kann Entzündungen der Achillessehne, der Fußmuskulatur und Knie zur Folge haben. Anfänger, Übergewichtige, Untrainierte und Läufer mit Fehlstellungen sollten sich zunächst einer orthopädischen Beratung unterziehen. Probleme sollten geprüft werden, in wieweit und ab wann überhaupt eine Umstellung auf das Barfußlaufen möglich und sinnvoll ist. Läufer mit einer Überpronation oder einem Hohlfuß oder Senkfuß sollten auf Barfußschuhe verzichten.

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