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Bluthochdruck: Ursachen, Symptome und Therapie

Gesundheit & Ernährung
Bluthochdruck: Ursachen, Symptome und Therapie

Bluthochdruck: Ursachen, Symptome und Therapie

Haben Sie heute schon Ihren Blutdruck gemessen? Falls Sie jetzt denken: "Wozu das denn? Mein Blutdruck ist prima!" – dann sollten Sie vielleicht umdenken. Denn laut Robert Koch-Institut liegt bei einem Drittel der erwachsenen Deutschen zwischen 18 und 79 Jahren Bluthochdruck vor.

Die Hypertonie ist eine echte Volkskrankheit. Das Heimtückische daran ist, dass der hohe Blutdruck sehr lange unbemerkt bleiben kann, weil er lange keine klaren Symptome hat. Jedenfalls so lange, bis er wirklich bedrohlich wird. Sie sollten also nicht warten, bis der Bluthochdruck Symptome wie Schwindel, Kopfschmerzen oder Schlafstörungen erzeugt . Denn wenn der hohe Blutdruck früh erkannt wird, können Sie mit vielen Maßnahmen gegensteuern.

Was ist Bluthochdruck überhaupt?

Bluthochdruck ist eine Erkrankung des Gefäßsystems, bei der die Blutdruckwerte auf Dauer zu hoch sind. Der Fachbegriff dafür ist Hypertonie oder arterielle Hypertonie. Bei den meisten Hypertonikern (90 Prozent) gibt es dafür keine organische Ursache. Diese Art des Bluthochdrucks nennt man essentielle oder primäre Hypertonie.
10 Prozent der Hypertonikern leiden unter Sekundärer Hypertonie. Bei ihnen liegen organische Erkrankungen vor, zum Beispiel eine Verengung der Nierenarterien. Hier muss die Ausgangserkrankung behandelt werden, dann sinkt der Blutdruck meist wieder auf den normalen Wert.

Wie hoch ist der Blutdruck im Idealfall?

Wenn sich das Herz zusammenzieht und dabei Blut aus der linken Hauptkammer (Ventrikel) in den Körper presst, überträgt sich der entstehende Druck auf die Hauptschlagader (Aorta) und weiter auf die nachfolgenden Blutgefäße. Dieser Druck heißt systolischer Blutdruck. Bei der Blutdruckmessung ist dies der erste Wert. Nach der Systole erschlafft das Herz wieder, der Druck in den Gefäßen lässt nach. Der zu diesem Zeitpunkt gemessene Wert heißt diastolischer Blutdruck. Das ist der zweite Wert bei der Blutdruckmessung. Als normaler Blutdruck gelten Werte zwischen 100 und 130 mmHg systolisch. Als medizinisch optimal gelten Werte um 120 zu 80. Dabei geht man immer von der Blutdruckmessung am Oberarm aus. Hier wird der arterielle Blutdruck in den herznahen Arterien gemessen.

Ab welchen Werten spricht man von Bluthochdruck?

Wer nur einmal beim Arzt einen etwas zu hohen Wert hat, der beim nächsten Mal wieder ganz normal ist, muss sich meist keine Gedanken machen. Der Blutdruck unterliegt natürlichen Schwankungen – und gerade beim Arzt kann das sogenannte "Weißkittel-Syndrom" für einen nervösen kleinen Sprung nach oben sorgen. Von echtem Bluthochdruck spricht man, wenn bei verschiedenen Messungen an unterschiedlichen Tagen Werte von 140 zu 90 mmHg oder höher auftreten. Diese Zahlen beziehen sich aber nur auf die Blutdruckmessungen beim Arzt und am Oberarm gemessen.

Für Selbstmessungen zu Hause gilt eine Obergrenze von 135 zu 85 mmHg. Die unterschiedlichen Grenzwerte liegen an dem beschriebenen "Weißkittel-Syndrom". Denn wegen der inneren Anspannung beim Arzt, werden hier höhere Werte toleriert als bei der Messung in gewohnter Umgebung. Um sicher zu sein, ob der Patient wirklich ein Hypertoniker ist, wird der Arzt immer eine Langzeitmessung machen. Dabei wird beim Patienten ein Messgerät angebracht, das den Blutdruck 24 Stunden lang automatisch regelmäßig misst.

Wichtig: Bei den Messungen müssen nicht beide Grenzwerte des Blutdrucks überschritten sein. Auch wenn nur einer der beiden Werte zu hoch ist, liegt ein Bluthochdruck vor.

Wenn nur der obere (systolische) Blutdruckwert zu hoch ist, nennt man das isolierte systolische Hypertonie. Sie ist besonders bei Menschen verbreitet, die älter als 65 Jahre sind. Der Grund dafür ist die Arteriosklerose der Hauptschlagader oder der großen Gefäße. Die dadurch geringere Elastizität der Gefäße macht die Gefäßwände steifer, und deshalb steigt der Blutdruck.

Wer erkrankt an Bluthochdruck?

Viele glauben immer noch, dass nur alte Menschen unter Bluthochdruck leiden – oder der typische gestresste Manager-Typ. Wahr ist zwar: Drei von vier Personen ab 70 Jahren haben zu hohen Blutdruck. Doch die Krankheit ist auch unter den jüngeren Menschen sehr verbreitet. Wie schon erwähnt, sind ein Drittel aller Deutschen zwischen 18 und 79 Jahren Hypertoniker. Und sogar 5 Prozent der Kinder in Deutschland haben nach Angaben der Kinder- und Jugendärzte eine Hypertonie.

Deswegen ist es für alle Menschen wichtig, den Blutdruck regelmäßig vom Arzt prüfen zu lassen, ganz egal wie jung man ist und wie fit man sich fühlt.

Was sind die Risikofaktoren für Bluthochdruck?

Einen Teil des Risikos, an Bluthochdruck zu erkranken, haben wir geerbt. Nach dem aktuellen Stand der Forschung ist das Risiko genetisch bedingt. Wenn also die Eltern, Großeltern und Geschwister an Bluthochdruck leiden, ist es ziemlich wahrscheinlich, dass es auch einen selbst trifft.

Neben den Genen hat aber auch der Lebensstil großen Einfluss darauf, ob und wie sehr der Mensch an Bluthochdruck erkrankt. Zu den größten Risikofaktoren gehören natürlich Rauchen und Alkohol, denn beides schädigt die Gefäße nachhaltig. Bei vielen Menschen beeinflusst ein Zuviel an Kochsalz den Blutdruck. Auch Übergewicht und Bewegungsmangel erhöhen die Gefahr eines Bluthochdrucks erheblich.

Wie verringert man Bluthochdruck?

Klar: Wer unter anhaltendem Bluthochdruck leidet, muss dauerhaft medikamentös behandelt werden. Es gibt viele nebenwirkungsarme Medikamente, die den Blutdruck wirksam senken.

Vor allem aber die vielen Menschen mit leicht erhöhtem oder grenzwertigem Blutdruck profitieren enorm von einfachen Änderungen im Lebensstil. Durch die richtige Ernährung und viel Bewegung können sie ihren Blutdruck regulieren. Und damit auch eine medikamentöse Behandlung vermeiden.

Natürlich lohnt sich ein gesunder Lebensstil auch für diejenigen Hypertoniker, die Medikamente nehmen. Sie können erreichen, dass die Dosis gesenkt wird, und sie werden allgemein fitter und gesünder.

Die wichtigsten Elemente für einen blutdruckfreundlichen Lebensstil:

  • Nicht rauchen
  • Kein oder nur wenig Alkohol
  • Normalgewicht
  • Gesunde Ernährung
  • Wenig Kochsalz
  • Regelmäßige Bewegung
  • Wenig negativer Stress

Gesunde Ernährung für einen gesunden Blutdruck: Die DASH-Diät

Speziell zur Senkung des Blutdrucks eignet sich die sogenannte DASH-Diät. DASH steht für "Dietary Approaches to Stop Hypertension". Das in den USA entwickelte Ernährungskonzept setzt also nicht auf reinen Gewichtsverlust, sondern will vor allem den Blutdruck senken. Bei der DASH-Diät gibt es viel Obst und Gemüse und magere Fleischsorten. Vollwertige Getreide, Fisch, eiweißreiche Lebensmittel wie Bohnen, Linsen, Soja und fettreduzierte Milchprodukte stehen bei der DASH-Diät ebenfalls ganz oben auf dem Ernährungsplan. Auch Lebensmittel mit vielen ungesättigten Fetten wie Avocados oder Nüsse gehören auf den Teller. Dagegen wird der Verzehr von Salz, tierischen Fetten, Zucker und Alkohol stark eingeschränkt. Denn all diese Elemente lassen den Blutdruck ansteigen und schädigen die Gefäße langfristig. Die Ernährungs-Profis von EAT SMARTER haben sich die DASH-Diät genau angeschaut und auf ihre Wirksamkeit überprüft. Wer seine Ernährung blutdruckfreundlich umstellen möchte findet bei EAT SMARTER auch jede Menge Rezeptideen.

DASH Diät Rezept Pasta mit Walnuss-Tomaten-Pesto

Mit Bewegung gegen Bluthochdruck

Neben der Ernährung ist Bewegung der wichtigste Faktor für einen gesunden Blutdruck. Selbst wer schon unter hohem Blutdruck leidet, kann und soll regelmäßig Sport treiben.

Dabei gilt: Vor allem moderates Ausdauertraining trägt dazu bei, den Bluthochdruck zu regulieren – oder ganz zu vermeiden. Dreimal in der Woche schwimmen, joggen, walken oder radfahren ist ideal. Aber auch Sportarten wie Golf und Skilanglauf eignen sich bestens zur Regulierung des Blutdrucks.

Wie lange und wie intensiv man trainiert, hängt von der individuellen Konstitution ab. Im Zweifelsfall sollten gerade Menschen, die schon einen hohen Blutdruck haben, ihren Arzt fragen.

Vorsichtig sollten Hypertoniker sein mit Sportarten wie Tennis, Squash, Klettern oder Tauchen. Denn sie haben hohe Belastungsspitzen und könnten so den Körper zu sehr belasten. Auch bei Krafttraining raten Ärzte eher zur Vorsicht. Patienten sollten sich gut beraten lassen und sich auf keinen Fall überfordern.

Wer dann regelmäßig moderat trainiert, kann seinen Blutdruck sehr effektiv senken. Das Ausdauertraining bewirkt

  • eine Senkung des systolischen Blutdrucks von 10-20 mmHg,
  • eine um 20 Prozent gesteigerte Herzleistung bei Belastung.

Wie misst man den Blutdruck?

Wer seinen Blutdruck regelmäßig und zuverlässig überprüfen möchte, braucht dafür längst nicht mehr zum Arzt gehen. Es gibt für die Messung zu Hause etliche validierte elektronische Geräte für die Messung am Oberarm und am Handgelenk. Das Messprinzip ist heute überwiegend oszillometrisch (Druckpulsaufzeichnung).

Wichtig: Man sollte unbedingt ein geprüftes Gerät kaufen. Simple Smartphone-Apps, die mithilfe der Kamera den Blutdruck messen wollen, sind viel zu ungenau und damit unbrauchbar.


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