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Die Fast Food Sünde

Gesundheit & Ernährung
Fast-Food Sünde

Die Fast Food Sünde

Fast Food und Sport – geht das?

Wenn's mal wieder schnell gehen muss: ab zum nächsten Fast-Food-Restaurant. Eigentlich praktisch, aber… Doch ist das "schnelle Essen" wirklich so ungesund wie man glaubt und muss man als aktiver Sportler komplett auf die kleinen Sünden verzichten?

 

Turnerinnen hungern und Gewichtheber futtern! Das ist doch eigentlich mehr als ungerecht. Doch gerade im Leistungssport zeigen sich die Unterschiede einer bewussten Ernährung besonders deutlich. Auch Weltstar Usain Bolt behauptet, sich regelmäßig von Fast Food zu ernähren und auf vitaminreiches Essen zu verzichten. Wie man sieht, scheint das auf seine Leistungen keinen Einfluss zu haben. Doch Hobbyläufer sollten sich kein Beispiel an dem Liebling der Fast Food Industrie nehmen. Denn diese Art von Sporternährung ist nicht unbedingt das Gelbe vom Ei. Wer sich an die einfachen Grundregeln hält, kann sich gesund und ausgewogen ernähren – viel Gemüse und Obst, wenig Fleisch und noch weniger Süßes. Mindestens zwei Stunden vor dem Training sollte man sich den Bauch nicht mit üppigen Mahlzeiten vollschlagen, die schlecht verdaulich sind.

Lieber zur Banane oder zum Fitnessriegel greifen, das reicht vollkommen aus, um die Energiereserven für das bevorstehende Training aufzustocken. Endlich kein Fast-Food mehr.

Fast Food – Burger und Co. im Visier der Ernährungspolizei

Fast Food genießt in unserer Gesellschaft einen schlechten Ruf. Zwar hat es eine hohe Energiedichte, doch durch die wenigen Ballaststoffe sättigt das ungesunde Essen nur kurzzeitig und man bekommt schnell wieder Hunger. Zusätzlich hat Fast Food einen geringen Mineralstoff- und Vitamingehalt und führt bei übermäßigem Verzehr zu Mangelernährung. Die damit verbundenen Gesundheitsrisiken sind hoch – Übergewicht, Nahrungsmittelallergien und Diabetes Typ 2. Die Blutfettwerte verschlechtern sich und der Körperfettanteil steigt enorm an.

Doch wer jetzt glaubt, nie wieder den Weg zu seiner Lieblings-Fast-Food-Kette einschlagen zu dürfen, der irrt. Denn in Maßen verzehrt und in Kombination mit einer gesunden und ausgewogenen Ernährung, sind Burger und Co. durchaus erlaubt.

Gesunde und leckere Alternativen zum Fast Food

Durch kleine Tipps und Tricks kann man den Fettgehalt bei einigen Fast Food-Produkten immens senken und muss beim Genießen auch kein schlechtes Gewissen haben. Der klassische Burger ist vom Grundprinzip her eigentlich gar nicht so fettig, wie man denkt. Denn Brot, Fleisch und Gemüse sind zwar nicht wirklich kalorienarm, aber der Fettgehalt ist es auch noch nicht.
Erst drei Lagen Käse und Mayonnaise machen den Burger zum echten Fettgaranten. Verzichte lieber auf Käse, Bacon und Mayo. Pommes sind zwar lecker, triefen aber vor ungesundem Fett. Bestelle stattdessen eher einen Salat mit Balsamico-Dressing dazu, denn auch die abgepackten French- und Joghurtdressings sind in den meisten Fällen sehr fetthaltig. Fischburger tragen durch ihre im Öl ausgebackene Panade leider auch nicht zu einer gesunden Ernährung bei. Ein Fischbrötchen mit Matjes oder anderem Filet lieber mit Zitronensaft oder Senfsauce beträufeln. Das ist die gesündere und fettärmere Alternative.

Sie können an der Pommesbude einfach nicht vorbeigehen? Kein Problem. Genießen Sie statt Currywurst mit Ketchup, die mit 520 Kilokalorien und 33 Gramm Fett zu Buche schlägt, lieber ein Grillhähnchen mit Kartoffelsalat und Joghurtdressing. Wenn Sie die Haut zur Seite legen, hat der Leckerbissen nur noch 12 Gramm Fett und ist als Mahlzeit für zwischendurch ab und an erlaubt.
Auch Sandwiches, Wraps und Bagels sind gerade für Berufstätige der ideale Pausensnack. Doch auch hier lauern kleine Fettfallen, denen man sich gar nicht bewusst ist. Bei Sandwiches und Bagels sollte man vorzugsweise dunkle Brotsorten wählen. Das ist bei Wraps leider nicht möglich ist. Anstatt Scheibenkäse sollten Sie lieber Frischkäse und Hähnchen nehmen. Denn Putenbruststreifen sind besser als frittierte Chicken Nuggets oder Thunfischcreme.
Dafür können Sie sich an der Salatbar beherzt austoben und von A wie Ananas bis Z wie Zwiebel alles auf Ihr Sandwich legen. Mit nur acht Gramm Fett ist dieses Fast Food einfach unschlagbar.


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