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Fette - Warum "gesunde Fette" so gut für unseren Körper sind

Gesundheit & Ernährung
Gute Fette

Fette

Fette haben oftmals einen schlechten Ruf, denn sie sind als Dickmacher verschrien. So ganz stimmt das jedoch nicht, denn Fett macht nicht zwangsläufig fett. Im Gegenteil: Die richtigen Fette sind sehr gesund und sogar lebensnotwendig. Das gilt für alle Menschen - sowohl für Sportler als auch für solche in einer Diät. Denn Fette sind neben den Kohlenhydraten die Hauptenergieträger in unserer Ernährung und erfüllen wichtige Aufgaben.

Welche Unterschiede gibt es?

Man unterscheidet bei Fetten zwischen gesättigten und ungesättigten Fettsäuren. Fettsäuren sind die Bestandteile, aus denen alle Fette bestehen. Die genaue Zusammensetzung bestimmt über die Eigenschaften der Fette und ihre Auswirkungen auf den menschlichen Organismus.

Wieviel Fett ist gut für uns?

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt, etwa 30 Prozent des täglichen Energiebedarfs mit Fett zu decken.

Gesättigte Fettsäuren

Gesättigte Fettsäuren sollten dabei nur 10 Prozent ausmachen. Da der Körper sie selber herstellen kann, müssen Sie nicht extra aufgenommen werden. Gesättigte Fettsäuren finden sich vor allem in tierischen Fetten wie Buttern, Käse, Milch und Fleisch. Doch vor allem versteckte gesättigte Fettsäuren werden oft übersehen, denn sie verbergen sich auch in Schokolade und Gebäck. Im Übermaß verzehrt können gesättigte Fette Ablagerungen in Blutgefäßen auslösen und das Entstehen von Herzerkrankungen fördern.

Ungesättigte Fettsäuren

Ungesättigte Fettsäuren hingegen gelten als gesund. Sie können den gefährlichen LDL-Cholesterinspiegel senken und gleichzeitig das durchaus gesunde HDL-Cholesterin anheben. Diese ungesättigten Fettsäuren lassen sich noch einmal in einfach und mehrfach Ungesättigte unterscheiden. Zu letzteren zählen die Omega-6 und Omega-3-Fettsäuren. Diese Fettsäuren sind essentiell, d.h. dass der menschliche Körper kann diese nicht selbst herstellen und muss sie durch die Ernährung aufnehmen. Vor allem Fisch, Nüsse und pflanzliche Öle sind wertvolle Lieferanten für ungesättigte Fettsäuren. Ein zu niedrigerer Spiegel an mehrfach ungesättigten Fettsäuren erhöht beispielsweise die Gefahr, einen Schlaganfall zu erleiden oder unter psychischen Leiden, wie beispielsweise Depressionen, zu erkranken. 20% der Ernährung sollte durch ungesättigte Fettsäure gedeckt werden.

Trans-Fette

Trans-Fette sollten hingegen gemieden werden. Diese sind vor allem in industriell hergestellter Nahrung und frittierten Lebensmitteln enthalten. Da sie in Deutschland kennzeichnungspflichtig sind, sind sie in der Zutatenliste leicht durch den Hinweis "gehärtete Fette" ausfindig zu machen.

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