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Einfluss von Sport auf das Immunsystem

Gesundheit & Ernährung
Stärkung des Immunsystems

Einfluss von Sport auf das Immunsystem

Eine Effektive Stärkung des Immunsystems – durch Sport!

Um eines der komplexesten Organsysteme unseres Körpers ranken sich nach wie vor viele Geheimnisse. Wie lernt es? Wieso werden manche Menschen schneller krank als andere und warum sterben manche Menschen an einer Grippe, während andere damit umgehen, als sei es ein Normalzustand?

 

Eines aber ist klar und bewiesen: Sport, im Allgemeinen körperliche Aktivität, hat einen Einfluss auf das Immunsystem, seine Struktur und seine Fähigkeiten. Dabei kann die Wirkung sowohl positiv fördernd, als auch negativ funktionsmindernd sein. Studien, die sich mit der Wirkung von Training und Bewegung auf das Immunsystem befassen, zeigen immer wieder: Die Zellzahl der weißen Blutkörperchen, insbesondere der schnellen Abwehrzellen (Fresszellen, Makrophagen, Granulozyten) erhöht sich nach körperlicher Belastung, die Freisetzung von Abwehrstoffen (Zytokinen, Prostaglandinen) steigt an und auch andere, am Immunsystem beteiligte Systeme, wie Milz und Lymphknoten, sind besser durchblutet und damit in der Leistung gesteigert. Das ist auch verständlich. Sport und Bewegung bedeuten "Stress". Stress im positiven Sinne! Die Lunge wird von einer hohen Luftmenge mit Fremdstoffen und auch Keimen durchströmt, die Organe leisten ein Vielfaches des Ruhewertes, es fallen daher viele Stoffe an, die abgebaut werden müssen. Die Haut wird besser durchblutet und mindert ihre natürliche Barriere, um den Körper durch die vermehrte Schweißproduktion zu kühlen.

Entscheidend und maßgeblich, ob dem Immunsystem ein Benefit zukommt, ist jedoch auch die Intensität der Belastung, der Anstrengung, der Dauer und der notwendigen Zufuhr an Nährstoffen. Die genannten Vorteile für das Immunsystem können nur zum Tragen kommen, wenn der Körper einem "Positiv-Stress", das heißt einer Belastung ausgesetzt wird, die nicht in völliger Erschöpfung ausartet. In der Regel sind dies submaximale Belastungen von 30 bis 60 Minuten, die nicht allzu lange in einem sogenannten anaeroben, dass bedeutet einem Zustand absolviert werden, in dem der Körper wesentlich mehr Sauerstoff verbraucht, als er zuführen kann.

Findet Belastung in dieser Zone statt, so kann es zu einer deutlichen Minderung der Immunfunktionen kommen. Zum einen bedingt durch den fehlenden Sauerstoff, zum anderen durch den hohen Spiegel an Stresshormonen, allen voran Cortisol, welches die Funktion vieler Immunzellen deutlich senkt. Diese Wirkung ist vielen als "antiallergische und antientzündliche" Wirkung des Cortisols als Medikament bekannt.

Nicht selten erkranken Leistungssportler nach Wettkämpfen wie beispielsweise Marathon-läufen oder extrem langen Ballsporteinheiten häufiger und heftiger, wenn nicht zügig eine notwendige Regeneration eingeleitet wird. Wollen sie Ihr Immunsystem (und den unzähligen weiteren Organen) Gutes tun? Bewegen Sie sich, heben Sie Gewichte, gehen Sie schwimmen. In Maßen. Auch hier gilt die 2000 Kalorien Regel.

2000 zusätzlich durch Sport verbrauchte Kalorien pro Woche stellen den nötigen Reiz zur Prävention, zur Stärkung der Organfunktionen dar.

Mein persönlicher Tipp zur effektiven Stärkung des Immunsystems:

Jeden zweiten Tag 30 bis 45 Min Ausdauertraining im überwiegend aeroben Bereich (Laufen ohne Schnaufen), dazu ein bis zwei Stunden Krafttraining pro Woche mit dem eigenen Körpergewicht, kleinen Geräten, wie Hanteln und Thera-Bändern oder an einer Kraftmaschine sowie zusätzlich regelmäßige Saunagänge und Entspannungstage geben dem Immunsystem alles, was es benötigt.

Dann gehören Sie sehr schnell zu der Gruppe von Menschen, die von sich behaupten können, sie seien und werden "nie krank". Sie werden es spüren. Sport ist Balsam für die Seele und das Immunsystem.

Über den Autor: Dr. Moritz Tellmann ist Sportmediziner, Personal Trainer und Fitness Model.

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