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Die Kraft des Mentalen

Gesundheit & Ernährung
Die Kraft des Mentalen

Mehr als nur ein Sprichwort: Die meisten Kämpfe werden im Kopf entschieden

Mit Willenskraft ist vieles möglich// Lewis Pugh im Eiswasser

Am 15. Juli 2007 steht Lewis Pugh am geografischen Nordpol. Er trägt eine Badehose, Kappe und Schwimmbrille. Konzentriert schaut er auf das minus 1,7 Grad kalte Meerwasser, läuft zur Eiskante und springt hinein in die eisige Umgebung. Er schwimmt einen Kilometer weit an einem Eisriss entlang, nach 18 Minuten steigt er wieder aus dem Wasser und wird von seinem Begleitteam in Empfang genommen.

Allein durch ein körperliches Training ist diese Leistung nicht erklärbar. Unter normalen Umständen zieht sich in dieser Kälte die Lunge zusammen, Herzschlag und Blutdruck schießen in die Höhe und der Körper kollabiert. Pugh hat sich diese Reaktionen abtrainiert. Mit einem Ritual nutzt er die mentale Komponente für sich. Vor dem Sprung hört er Musik von Verdi, dann wechselt er zu Puff Daddy, um sich aggressiv zu machen. Und er stellt sich vor, wie das kalte Wasser auf seiner Haut brennt, wie das Salzwasser schmeckt und das Begleitboot neben ihm ist. Er peitscht seine Körpertemperatur allein dadurch auf 38,4 Grad hoch. Rituale sind der Schlüssel dazu, sich ganz auf ein Ziel zu konzentrieren.

Im Sport ist das offensichtlicher als in anderen Lebensbereichen. Dabei lässt sich diese Strategie einfach übertragen. Kommt man nach einem anstrengenden Arbeitstag nach Hause, hilft es, ein Zeichen zu setzen, um abzuschalten. Das kann der Wechsel in bequeme Freizeitklamotten sein oder das Händewaschen. Was zählt ist, dass man die körperliche Handlung mit der gedanklichen Veränderung kombiniert und alles andere ausblendet. Was der Kopf sich nicht vorstellen kann, kann der Körper schwer umsetzen. Deshalb steht am Anfang immer die konkrete Vorstellung im Kopf, in der wir eine Situation erfolgreich meistern. Wer für einen Marathon trainiert, setzt sich immer wieder Etappenziele, die auch realistisch erscheinen. Der Gedanke an das gesteckte Ziel macht dann nicht mehr Angst, sondern weckt den Ehrgeiz und motiviert. Die Einheit von Kopf und Körper ist dabei nicht zu überschätzen.

Der kubanische Boxtrainer Alcides Sagarra hat seinen Boxern eine einfache Methode gezeigt, um das Gehirn in Stresssituationen auszubalancieren. Als natürliche Reaktion auf Stress ist die linke Gehirnhälfte viel aktiver als die rechte. Dadurch werden zu viele Stresshormone produziert, und die Konzentration auf das Ziel ist nicht mehr möglich. Die linke Gehirnhälfte kann gedämpft werden, wenn die rechte herausgefordert wird. Als Aktivator hat Sagarra seine Boxer mit der linken Hand einen Ball kneten lassen. Dadurch werden Signale an die rechte Gehirnhälfte geschickt, und das Gleichgewicht stellt sich wieder ein. Diese Strategie ist auch im Alltag leicht anzuwenden, wenn wir unter Druck geraten.

Kopfarbeiter // daniel M. grafberger Mit Willenskraft ist vieles möglich// Lewis Pugh im Eiswasser (Quelle: Wikipedia/Lewis Pugh)


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