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Körperkunst – Können Muskeln Tattoos verzerren?

Krafttraining / Muskelaufbau
Muskeln und Tattoos

Verzerren Muskeln Tattoos? Leidet die Körperkunst bei zu viel Krafttraining und schnellem Muskelaufbau?

Diese Fragen hat sich bestimmt schon die Eine oder der Andere gestellt. Tattoos sind mittlerweile in der Mitte der Gesellschaft angekommen, sei es als schmückendes Accessoire, als überzeugendes Statement oder als Teil des Gesamtkunstwerks Körper.

Die Zeiten an denen Tattoos nur knallharten Rockern, Seemännern, Knastbrüdern und einer kleinen Avantgarde vorbehalten war, sind vorbei. Immer mehr Menschen lassen sich gerne und bereitwillig tätowieren, zumal die Entfernung von Tattoos, durch immer modernere Technik der Laser, ständig besser und einfacher wird. Viele derer die sich tätowieren lassen sind jedoch auch begeisterte Sportler und verändern ihren Körper nicht nur durch farbige Motive, sondern ebenfalls durch Muskelwachstum an den unterschiedlichsten Stellen.

Wenn sich das Muskelgewebe unter der Haut verändert, so ändert sich natürlich auch die darüber liegende Haut. In welchem Maße dies geschieht, und ob dadurch Verzerrungen zustande kommen, hängt von einigen Faktoren ab.


Geschwindigkeit

Mit einer Veränderung des Bindegewebes und somit der unproportionalen Veränderung der darüber liegenden Haut ist immer dann zu rechnen, wenn das darunter liegende Gewebe entweder sehr schnell, bzw. nur an bestimmten Stellen schnell wächst und an dicht angrenzenden Stellen sehr viel weniger.

Daher kommt auch die Bezeichnung „Schwangerschaftsstreifen“. Der Fachausdruck hierfür ist Striae cutis atrophicae. Diese treten dann auf, wenn, wie bei einer Schwangerschaft zum Beispiel, die Haut extrem und schnell gestrafft wird.

Generell kann man jedoch sagen, dass es bei einem moderaten und natürlichen Muskelwachstum es eher nicht zu solchen Effekten kommt.

Eine Ausnahme gibt es dennoch. Und zwar dann, wenn Anabolika und Steroide für ein schnelles Muskelwachstum zum Einsatz kommen. Diese illegale Methode wird jedoch von den meisten vernünftigen Sportlern die Wert auf ihre Gesundheit legen sowieso nicht genutzt, was ein Risiko einer Deformierung durch zu schnelles Wachstum ohnehin eingrenzt.

Tattoo an der Wade

Extreme

Frei nach dem Motto: „Wenn man will bekommt man alles deformiert“, kann man Tattoos natürlich verzerren. Dies wird jedoch erst relevant, wenn zum Beispiel ein bereits tätowierter schlanker Mensch, sich entschließt Profi-Bodybuilder zu werden. Hier wäre natürlich mit einem starken Wachstum der Muskeln zu rechnen. Und da Muskeln eine natürliche Ausprägung und spezifische Form haben, zwingen sie diese dann dem Tattoo auf. Je nachdem wo dieses Tattoo platziert ist, treten dann Effekte auf, die das Tattoo in die eine oder andere Form bringen, und somit verzerren. Auch wäre damit zu rechnen, dass das Tattoo durch die Verteilung auf einer größeren Fläche, etwas an Farbintensität einbüßte.

Krafttraining und Muskeln

Abnehmen und Zunehmen

Aber nicht nur Muskelzunahme ist ein kritischer Faktor, sondern auch der umgekehrte Effekt. Wenn sich ein Sportler auf der Höhe seines Trainings tätowieren lässt und sich dann entschließt alles an den Nagel zu hängen, oder aus gesundheitlichen Gründen dieses Leistungsniveau nicht mehr aufrecht erhalten kann, könnte es ebenfalls zu Veränderungen des darüber liegenden Tattoos kommen. Die gute Botschaft ist aber, dass dieser Effekt durchaus auch positiv zu interpretieren ist. Da sich die gestraffte Haut dann zusammen zieht, rücken die Farbpigmente in dem Tattoo näher zusammen, und somit gäbe es den Effekt, dass die Farben nun kräftiger und satter erscheinen. Jedoch unter der Prämisse, dass das Tattoo an sich etwas kleiner wird. Um sich eine Vorstellung davon zu machen, bemalen Sie einfach einen Luftballon in aufgeblasenem Zustand mit einem Edding und lassen dann die Luft ab. Hierbei lässt sich gut beobachten wie sich dieser Effekt auswirkt. Zumal eine so starke Größendifferenz wie bei einem Luftballon sicher nicht bei Muskeln auftritt. Es sei denn illegale Stimulanzien waren in das Wachstum involviert.


Vorbelastung

Natürlich können die oben genannten Irritationen auch dann auftauchen wenn jemand schon gesundheitlich vorbelastet ist. Also zum Beispiel ein schwaches Bindegewebe besitzt oder einen Hang zu Keloidbildung hat. Keloide sind Narben, die über den Wundrand hinaus wuchern. Hierbei wäre von Tattoos jedoch grundsätzlich abzuraten, da auch schon die leichte Verletzung der Haut beim Tätowieren bereits diesen Effekt erzeugt.


Unsere Tipps:

Bevor der Körper nun mit eindrucksvoller Kunst verziert wird, ist es auf jeden Fall ratsam mit einem Fachmann Rücksprache zu halten. Die meisten guten Tattoo Studios haben bereits Erfahrung in diesen Fragen und stehen immer gerne mit Rat zur Seite bevor es zu einer endgültigen Entscheidung kommt. Da es sich um eine permanente bzw. nur umständlich zu entfernende optische Veränderung handelt, sollte mit der genügenden Portion Bedacht und Achtsamkeit vorgegangen werden.

Sind bereits schmückende Tattoos vorhanden, und sind diese nicht erst kürzlich gestochen worden (hier gilt auf jeden Fall die Empfehlung der Tätowierer), sollten diese mit entsprechenden Feuchtigkeitsprodukten gepflegt werden. Die wohl gängigste Pflege die immer wieder wegen ihrer Reinheit empfohlen wird, ist Vaseline. Diese fettet die Haut gut und hat dabei keine schädlichen Zusätze. Es gibt jedoch auch diverse Produkte die speziell für die Tattoo-Pflege entworfen wurden. Die Haut bleibt somit geschmeidig und möglichen Verzerrungen durch Bindegewebsschwächen wird somit ebenfalls vorgebeugt.


Fazit

Abschließend lässt sich also größtenteils Entwarnung geben. Mit starken und unschönen Veränderungen von Tattoos durch muskelbeinflussendes Training ist in den meisten Fällen nicht zu rechnen. Und wie in fast allen Dingen die das Leben betreffen, ist ein besonnener Umgang mit sich und seinem Körper sicherlich ein Rat, den es sich immer lohnt zu beachten.



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