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Häufig gestellte Fragen

Faszien - die geheimen Muskelunterstützer

Faszien - die geheimen Muskelunterstützer

Alles über Faszientraining

Der Fitnesstrend "Faszien-Training" hat die Fitnessindustrie erobert und macht auch vor privaten Haushalten keinen Halt. Faszienrollen in unterschiedlichsten Längen, Stärken, mit oder ohne Noppen, DVD´s und Bücher verzieren den Sportfachhandel und werben um jeden Käufer. Doch was sind Faszien und wieso sind diese so wichtig für unser Training?

Was sind Faszien?

Faszien sind ein Netzwerk aus kollagenem Bindegewebe, welches Knochen, Muskeln, Sehnen und Organe verbindet. Ohne Faszien im Gewebe bestünden wir aus lauter Einzelteilen. Sie haben eine Stütz- und Schutzfunktion und dienen als Gleit- und Verschiebeschicht. Im Grunde gibt es keine Lebensform, die ohne die elastischen Faszien auskommt. Auch in der Pflanzenwelt beobachten wir ähnliches, z.B. in Apfelsinen und Grapefruits.

Die Faszie...

  • stützt und formt den Körper.
  • übernimmt die Kraftübertragung von Muskel zu Muskel.
  • ist beteiligt an der Abwehrfunktion des Körpers, indem sie mit Hilfe der Muskeln auch die Lymphflüssigkeit transportiert. Sie transportiert sowohl Abbauprodukte aus unseren Zellen als auch wichtige Aufbaustoffe zu den Zellen.
  • dient als wichtiger Wasserspeicher.
  • ist verbunden mit vielen Nervenenden, die mit Schmerz- und Bewegungssensoren versehen ist.
  • ist das Bindegewebe, das Knochen, Muskeln, Sehnen und Organe verbindet.

Die häufigste Ursache für verklebte Faszien

Die häufigste Ursache für verklebte Faszien ist der Bewegungsmangel. Wer häufig sitzt und sich kaum bewegt, kennt den Schmerz und die Verspannungen im ganzen Körper. Bei zu wenig Bewegung verliert das Fasziengewebe die stabile und geschmeidige Struktur und es verhärtet oder verklebt.

Faszien als Verursacher von Schmerzen im Körper

Ein Grund für chronische Schmerzen können verklebte Faszien sein. Bei Stresssituationen reagiert das Bindegewebe oder auch Fasziengewebe sehr stark, zieht sich zusammen und verfilzt. Eine verkürzte oder verklebte Faszie in der Wade kann über die Beine einen Zug auf unseren unteren Rücken oder sogar die Schulter ausüben und dort für Bewegungseinschränkungen und Schmerzen sorgen. Robert Schleip ist Faszien Forscher, seine Kollegin Heike Jäger Expertin für Muskelkrankheiten und chronischen Schmerz an der Universität Ulm. Im Experiment spannten die Forscher Faszien in einer Flüssigkeit auf und fügten Stress-Botenstoffe dazu. Daraufhin zog sich das Gewebe zusammen, obwohl keine Muskeln vorhanden waren. Damit ist bewiesen, wie sich psychischer Stress über Botenstoffe auf das Bindegewebe auswirkt und so eine Verhärtung herbeiführt. Faszien können sich auch durch Operationen, Schonhaltungen, Bewegungsmangel, Fehlhaltung und Verletzung des Körpers verkürzen, verkleben und verhärten.

Was sind Faszien?

Auch Muskelmänner können Rückenschmerzen haben!

Wenn wir unseren Körper nicht wirkungsvoll entspannen und loslassen können, kann ein unbeweglicher, grobmotorischer Mensch sich sogar bei normalen Bewegungen verletzen. Eine heftige oder für ihn ungewohnte Bewegung reicht aus, um Muskeln zu zerren oder zu stauchen. Gerade für die durch Muskelbewegung verstärkte Kraftübertragung spielt die Faszie eine wichtige Rolle. Je elastischer die Faszien im Körper sind, umso mehr Kräfte werden erzeugt und übertragen. Sie speichert die Energie im ganzen Körper.

Für das Training ist es wichtig zu wissen, dass das Bindegewebe langsamer wächst als die Muskeln und dies führt häufig zu Überlastung. Faszien-Training ersetzt das normale Kraft- und Ausdauertraining nicht, sondern ergänzt es. Gezieltes Faszien-Training beugt Verletzungen vor, lindert Verspannungen in den Muskeln und hält den Körper in Form. Gleichzeitig trägt es zur Leistungssteigerung bei.

Wie kann man die Faszien trainieren und damit beeinflussen?

Die wohl einfachste Faszienübung für z.B. die Wadenmuskeln wäre das Hüpfen oder das Springen. Diese Übung eignet sich sehr gut zwischen dem Warm-up und dem Haupttraining. Aufgrund der elastischen Federungen verändern sich die Längen der Sehnen, wodurch der Bandapparat voraktiviert wird. Nach dem Training haben sich Faszienrollen als besonders effektiv durchgesetzt. Dadurch wird die Regenerationszeit der Muskulatur erheblich verkürzt und die Leistungsfähigkeit gesteigert. Setzt man die Bindegewebsstruktur mit Hilfe einer Rolle unter Druck, so ist das Anfangs schmerzhaft. Bei einer regelmäßigen Anwendung überwiegen aber ein besseres Körpergefühl und eine Schmerzverminderung. Beginnen sollte man bei den Waden bis hin zum Oberkörper, um alle Faszien bzw. das gesamte Gewebe zu trainieren.

Weitere Tipps zum Trainieren der Faszien:

  • Statt die Wade immer nur einzeln zu dehnen, sollte man auch mal das Gesäß, den unteren Rücken und idealerweise die Fußsohle mit dazu nehmen.
  • Faszien reagieren gut auf den Druck mit der Faszien Rolle, von Händen, Fäusten und Ellbogen.
  • Die Faszien können auch ohne Faszienrolle trainiert werden. Eine gute Möglichkeit ist zum Beispiel Pilates oder auch spezielle Yoga Übungen.
  • Wichtig ist immer in Bewegung zu bleiben.
  • Um die Kraft aus den Muskeln optimal einzusetzen, braucht man geschmeidige Faszien. Nach jedem Training sollte man sich daher ausgiebig und richtig dehnen, um die Faszien geschmeidig zu halten.

Effektive Behandlungen von Verspannungen

Die Faszien-Massagerolle on HAMMER ist auf Deinen gesamten Körper einsetzbar. Damit kannst Du optimal Verspannungen behandeln und Dein Bindegewebe stärken. Durch das Rollen über die besagte Stelle am Körper werden Verhärtungen und Verspannungen gelockert bzw. gelöst. Am Anfang kann das Faszientraining etwas schmerzhaft sein. Nach einiger Zeit wirst Du jedoch eine Entspannung in der bestimmten Körperregion erleben, da durch die Faszienrolle die Verklebungen im Bindegewebe bzw. in der Muskulatur gelöst werden.

Faszien-Training

Tschüss Muskelkater - mit gezieltem Faszientraining

Unser Geheimtipp: Mit einer Massagerolle kannst Du einem Muskelkater schon vor Beginn entgegenwirken. Erweitere Deinen Trainingsplan um Übungen mit einer Faszienrolle und Deine Muskeln werden es Dir danken. Löst Du nämlich durch die Bewegungen mit der Faszienrolle die Verklebungen im Bindegewebe bzw. in den Faszien direkt nach dem Training, kannst Du damit einem Muskelkater aktiv entgegenwirken.

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