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Warum Du beim Running die Schuhe auch mal weglassen solltest

Warum Du beim Running die Schuhe auch mal weglassen solltest

Natürlich barfuß

Eigentlich hat die Natur uns ja zum Barfußlaufen geschaffen. Die jedermann bekannten Geleiden wie Fuß-Schmerzen, Druckstellen oder Verformungen der Zehen kamen erst mit der Erfindung des Schuhs. Diese Erkenntnis hat sich auch die Fitnessindustrie zu Gunsten gemacht und wirbt mit anatomischem Schuhwerk, das angeblich dem natürlichen Bewegungsablauf immer näher kommen soll.

Die Schuhe beim Laufen einfach mal weglassen

Aber mal ganz ehrlich: Was gibt es natürlicheres (und kostengünstigeres), als den Schuh beim Laufen einfach mal ganz wegzulassen? Du denkst das geht nicht? Dann täuschst Du Dich. Bereits 1960 gewann der Marathonläufer Abebe Bikila bei den Olympischen Spielen barfußlaufend Gold. Seine alten Schuhe waren durchgelaufen und auf die Schnelle fanden sich keine passenden Neuen. Also machte er das, was er in seiner Heimat Äthiopien immer tat: Er lief barfuß.

5 gute Gründe für´s Barfußlaufen


  • Barfuß verbessert die Haltung

    Schuld an einer Fehlstellung der Hüfte oder auch Rückenbeschwerden sind oftmals unsere Füße. Wenn diese nämlich zu schwach oder unterschiedlich bemuskelt sind, kommt es zu Dysbalancen, welche sich wiederum schmerzhaft auf anderen Körperpartien bemerkbar machen können.

  • Barfuß stärkt Füße und Muskulatur

    Unsere Füße sind dafür gemacht, das eigene Körpergewicht bei jedem Schritt abzufedern. Wird dem Fuß diese Aufgabe von einem stabilen Schuh abgenommen, wird das natürliche Einknicken des Fußgewölbes meist unterbunden - der Fuß wird zunehmend faul und schwach. Eine kräftige Muskulatur beugt zudem Fehlstellungen wie Platt-, Senk- oder Spreizfüßen vor.

  • Barfuß stärkt das Immunsystem

    Klingt erst mal komisch, ist aber so. Barfußlaufen fördert die körpereigene Temperaturregulation, was wiederum dazu führt, dass unser Immunsystem stärker wird und uns feuchte Wiesen oder ein nasser Strand nicht mehr so schnell etwas anhaben können.

  • Barfuß macht die Füße robuster

    Wer öfter barfuß läuft, bekommt eine dickere Fettschicht unter der Epidermis (obere Hautschicht) - kleine Unebenheiten oder Steinchen werden zwar noch wahr genommen, aber nicht mehr zwingend als Schmerz empfunden. Oft wird behauptet, dass Leute, die viel ohne Schuhe unterwegs sind, auch eine dickere Hornhaut bekommen. Diese Annahme ist falsch: Hornhaut entsteht durch Reibung und Feuchtigkeit, was beim Barfußlaufen beides eher selten vorkommt.

  • Barfuß verbessert das Abrollen des Fußes

    Wer barfuß läuft, setzt den Fuß natürlicher auf dem Boden auf. Vorder- und Mittelfuß werden vermehrt be,- die Fersen entlastet. Studien beweisen, dass selbst das Barfußlaufen auf hartem Boden das allgemeine Verletzungsrisiko senkt.

Überzeugt?

Wenn ja, solltest Du trotzdem nichts überstürzen. Barfußlaufen geht nicht von heute auf morgen. Du musst Dir und Deinen Füßen Zeit geben, sich an die neuen Umstände zu gewöhnen. Bevor Du Deine Laufschuhe also endgültig an den Nagel hängst, sollten einige Dinge beachtet werden:

1. Suche Dir gerade für die erste Zeit Strecken, mit einem weichen Untergrund wie Sand oder Gras. Teer,- oder Betonböden sollten vorerst weitestgehend gemieden werden.

2. Zudem musst Du bewusst auf eine korrekte Lauftechnik achten: Also nicht mit den Fersen, sondern mit dem vorderen Fuß zuerst auftreten.

3. Auch eine langsame Steigerung des Trainingspensum ohne Schuh ist wichtig, um möglichen Verletzungen vorzubeugen.

Für eine ideale Umstellung können die Barfuß-Laufeinheiten vorerst auf´s Laufband verlegt werden. Wie US-Forscher der University of Virgina herausfanden, werden die Hüfte, Knie und die Fußgelenke um bis 30% mehr belastet, wenn beim Training auf dem Laufband Schuhe getragen werden, als ohne.

Zusätzliche kann der Fuß mit speziellen Gymnastikübungen gestärkt werden. Verlagere dazu Dein Gewicht von den Fußballen auf die Zehenspitzen und zurück. Außerdem kannst Du versuchen, vermehrt Dinge mit den Füßen vom Boden zu greifen.

Alternative: Five Fingers Schuhe

Diese speziellen Laufschuhe sind ausgestattet mit extra dünner Sohle, die Schutz vor Steinen und Scherben bietet, aber auch weitgehend das Gefühl vom Barfußlaufen vermitteln. Sie sind extrem leicht und flexibel und bieten jedem Zeh genügen Platz für eine maximale Zehenfreiheit. Aber auch ein Five Fingers Schuh benötigt - genau wie das Barfußlaufen - eine gewisse Zeit der Umstellung. Eine Grundvoraussetzung ist ein gut vorbereiteter bzw. bereits gut austrainierter, aktiver Bewegungsapparat mit einem bewussten Vorfuß-Laufstil.

Fingerschuhe

Überstürztes Training in Barfußschuhen kann Entzündungen der Achillessehne, der Fußmuskulatur oder der Knie zur Folge haben. Anfänger, Übergewichtige, Untrainierte und Läufer mit Fehlstellungen sollten sich zunächst einer orthopädischen Beratung unterziehen. Auch Läufer mit einer Überpronation oder einem Hohl,- oder Senkfuß sollten auf Barfußschuhe verzichten.

Bildquelle © Fotolia: piranha13,Natalia Pavlova, rtype

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