Deloadwoche
Posted in: Trainingstipps
20 min Lesezeit 12. August 2025

Deloadwoche

Inhaltsverzeichnis

  • Der bewährte Weg zu mehr Muskelaufbau
  • Warum brauche ich überhaupt eine Deload Woche
  • Wie erkenne ich Übertraining
  • Welche Rolle spielt mein zentrales Nervensystem
  • Was passiert mit meinem Hormonsystem ohne Deload
  • Wie wirkt sich Deload auf meinen Stoffwechsel aus
  • Wie beeinflusst Deload meinen Körperfettanteil
  • Wie plane ich einen effektiven Deload für mehr Kraft
  • Wie vermeide ich häufige Fehler beim Deload
  • Wie tracke ich meinen Fortschritt nach der Deloadwoche
  • Fazit

Der bewährte Weg zu mehr Muskelaufbau

Tatsächlich gewinnen Athleten durch ein gut geplantes Deloadtraining mehr Kraft als mit klassischen linearen Trainingsmethoden, wie eine Studie im Journal of Strength and Conditioning Research belegt. Eine Deload Woche ist dabei eine strategische Reduzierung der Trainingsintensität und des Trainingsvolumens.

Während sich deine Muskeln relativ schnell erholen, benötigen deine Gelenke und Bänder zusätzliche Zeit zur Regeneration. Damit dein Körper optimal wachsen und sich entwickeln kann, solltest du alle 4 bis 6 Wochen eine Deload Phase einplanen. Diese geplante Erholungszeit ist nicht nur entscheidend für anabole Anpassungsprozesse, sondern reduziert auch das Risiko von Übertraining und Verletzungen.

In diesem Blog-Beitrag erfährst du, wie du deine Deload Woche optimal gestaltest, welche häufigen Fehler du vermeiden solltest und wie du dadurch langfristig bessere Ergebnisse im Muskelaufbau erzielst.

Warum brauche ich überhaupt eine Deload Woche?

Beim regelmäßigen intensiven Training balancierst du ständig zwischen optimaler Belastung und Überlastung. Genau deshalb ist eine Deload Woche nicht nur ein netter Bonus, sondern ein notwendiger Bestandteil deines Trainingsplans. Wenn du über mehrere Wochen intensiv trainierst, sammelt sich Ermüdung in deinem Körper an - nicht nur in den Muskeln, sondern auch in Sehnen, Bändern und deinem Nervensystem.

Eine strategische Deload Phase gibt deinem Körper die Chance, sich vollständig zu erholen und stärker zurückzukommen. Kraftsportler und erfahrene Athleten profitieren besonders von dieser Methode, da sie regelmäßig an ihre Leistungsgrenzen gehen. Bei einem Deload reduzierst du entweder das Trainingsvolumen oder die Intensität auf etwa 60-70% für ungefähr eine Woche.

Wie erkenne ich Übertraining?

Übertraining entsteht schleichend, wenn du zwischen den Trainingseinheiten nicht ausreichend regenerierst. Die ersten Anzeichen sind oft subtil und werden leicht übersehen. Achte besonders auf folgende Warnsignale:

  • Anhaltende Müdigkeit und Erschöpfung, die auch nach ausreichend Schlaf nicht verschwindet
  • Leistungsabfall oder Stagnation trotz konsequenten Trainings
  • Motivationsverlust und fehlende Freude am Training
  • Schlafstörungen (Ein- und Durchschlafprobleme)
  • Erhöhte Reizbarkeit und Stimmungsschwankungen
  • Chronische Schmerzen in Gelenken und Muskeln
  • Geschwächtes Immunsystem mit häufigeren Erkältungen

Sobald mehrere dieser Symptome auftreten, ist es höchste Zeit für eine Deload Phase. Allerdings solltest du nicht warten, bis dein Körper diese deutlichen Alarmsignale sendet. Es ist wesentlich effektiver, regelmäßige Deloads vorbeugend in deinen Trainingsplan zu integrieren, je nach Trainingserfahrung alle 4-8 Wochen.

Welche Rolle spielt mein zentrales Nervensystem?

Während intensive Workouts deine Muskeln beanspruchen, wird gleichzeitig dein zentrales Nervensystem (ZNS) stark belastet. Das ZNS steuert jede Muskelkontraktion und koordiniert komplexe Bewegungsabläufe beim Training. Bei anhaltend hoher Belastung ohne ausreichende Erholung ermüdet es zunehmend.

Ein erschöpftes Nervensystem führt zu einer verminderten Muskelrekrutierung – du kannst deine Kraft nicht mehr vollständig abrufen. Dieses Phänomen wird als zentrale Ermüdung bezeichnet. Bei fortgeschrittener zentraler Ermüdung steigt der Gehalt an freiem Tryptophan im Blut, was ins Gehirn gelangt und dort Müdigkeit verursacht sowie die Kraft der Muskelkontraktion vermindert.

Eine Deload Woche gibt nicht nur deinen Muskeln, sondern besonders deinem Nervensystem die nötige Zeit zur Regeneration. Nach einer effektiven Erholungsphase wirst du feststellen, dass deine Konzentration, Koordination und Leistungsfähigkeit deutlich verbessert sind.

Was passiert mit meinem Hormonsystem ohne Deload?

Dein Hormonsystem reagiert empfindlich auf anhaltend hohe Trainingsbelastungen. Ohne regelmäßige Deload Phasen gerät es aus dem Gleichgewicht. Besonders problematisch: Der Cortisolspiegel (Stresshormon) steigt kontinuierlich an, während der Testosteronspiegel sinkt.

Dieses hormonelle Ungleichgewicht hat weitreichende Folgen für deinen Muskelaufbau. Studien zeigen, dass strategische Deload-Phasen bei krafttrainierenden Männern den Serumtestosteronspiegel erhöhen und den Serumcortisolspiegel senken, was für die Skelettmuskelhypertrophie von Vorteil ist.

Bei Frauen kann intensives Training ohne ausreichende Erholung zu hormonellen Ungleichgewichten führen, was Menstruationsstörungen bis hin zum Ausbleiben der Periode verursachen kann. Darüber hinaus kann ein erhöhter Cortisolspiegel den Appetit steigern und den Körper veranlassen, vermehrt Bauchfett zu speichern – ein Effekt, den niemand beim Krafttraining anstrebt.

Die bewusste Einplanung von Deload Wochen gibt deinem Hormonsystem die Chance, wieder ins Gleichgewicht zu kommen. Der reduzierte Trainingsstress normalisiert die Cortisol- und Testosteronwerte, was langfristig für besseren Muskelaufbau, schnellere Regeneration und eine höhere Leistungsfähigkeit sorgt.

Keine Sorge vor Muskelabbau während einer Deload Woche – wissenschaftliche Untersuchungen belegen, dass es in der Regel 2-3 Wochen vollständiger Trainingspause braucht, bis die mühsam aufgebaute Muskulatur beginnt, abzunehmen. Eine einwöchige Reduzierung der Trainingsintensität bei gleichbleibender Ernährung wird definitiv nicht zu Muskelverlust führen.

Deload WocheDeload Woche

Wie wirkt sich Deload auf meinen Stoffwechsel aus?

Eine Deload Phase wirkt sich weitreichend auf deinen Stoffwechsel aus – deutlich über die reine Muskelregeneration hinaus. Während einer strategischen Trainingspause durchläuft dein Körper wichtige metabolische Anpassungsprozesse, die langfristig zu besseren Trainingsergebnissen führen.

Welche metabolischen Vorteile bringt mir die Erholungsphase?

Während eines Deloads erholt sich nicht nur dein Nervensystem, sondern auch dein gesamter Stoffwechselapparat. Mehrere Studien belegen, dass die Verringerung der Trainingsermüdung während eines Deloads direkt mit der Zunahme von Muskelgröße, Kraft und Leistung zusammenhängt. Tatsächlich wurden sogar Kraftzuwächse (im 1-RM) nach einem zweiwöchigen Deload beim Kniebeugen und Bankdrücken nachgewiesen.

Dein Körper nutzt diese Phase, um verschiedene Stoffwechselprozesse zu optimieren:

  • Proteinsynthese wird angekurbelt: Auch bei reduzierter Intensität bleibt die Proteinsynthese aktiv, was den Muskelerhalt sicherstellt
  • Glykogenspeicher werden aufgefüllt: Nach Wochen intensiven Trainings sind deine Energiespeicher oft teilweise entleert
  • Hormonhaushalt normalisiert sich: Der Testosteronspiegel steigt, während der Cortisolspiegel sinkt
  • Enzymaktivität verbessert sich: Stoffwechselenzyme werden effizienter

Darüber hinaus aktivierst du mit jedem Training – selbst dem reduzierten während der Deload Phase – die Proteinsynthese sowie die Durchblutung. Dadurch regenerierst du mit einem weniger intensiven Training besser als mit gar keinem Training.

Wissenschaftliche Untersuchungen haben gezeigt, dass du bei richtiger Durchführung eines Deloads keine Muskeln verlieren wirst. Es braucht in der Regel ganze 2 bis 3 Wochen der absoluten Trainingsabstinenz, bis die mühsam aufgebaute Muskulatur zu schwinden beginnt. Weiterhin reicht sogar bei einer längeren Trainingspause von etwa 2 Wochen ein Drittel des normalen Trainingsvolumens aus, um den Muskel vor dem Abbau zu schützen – vorausgesetzt, die Intensität wird hochgehalten.

Wie beeinflusst Deload meinen Körperfettanteil?

Eine häufige Sorge bei Athleten ist, dass eine Deload Phase zu vermehrter Fetteinlagerung führen könnte. Diese Bedenken sind jedoch weitgehend unbegründet. Während einer einwöchigen Deload Phase verändert sich deine Körperzusammensetzung kaum, wie Studien belegen. Die Untersuchung von Hwang et al. demonstriert eindeutig, dass Teilnehmer während einer zweiwöchigen Deload-Phase weder Muskeln verloren noch Fett aufgebaut haben.

Für optimale Ergebnisse bei der Körperkomposition solltest du allerdings auf folgende Punkte achten:

Während der Deload Woche solltest du nicht weniger essen als sonst, auch wenn du weniger Kalorien verbrauchst. Gerade jetzt benötigt dein Körper ausreichend Energie, um den Regenerationsprozess optimal einzuleiten. Besonders die Proteinzufuhr sollte hochgehalten werden, um die Muskelproteinsynthese zu unterstützen.

Wenn Fettreduktion und Body Recomposition dein aktuelles Ziel sein sollten, ist es dennoch ratsam, dich weiterhin an deinen Ernährungsplan und deine Kalorienvorgaben zu halten. Eine Deload Phase ist keine Ausrede für unkontrolliertes Essen.

Die leicht reduzierte Trainingsintensität während des Deloads hilft zudem, den Cortisolspiegel zu senken. Da Cortisol als kataboles Hormon den Fettabbau hemmen kann, führt seine Reduzierung indirekt zu einem verbesserten Fettstoffwechsel nach der Erholungsphase.

Zusammenfassend ist eine Deload Phase kein metabolischer Rückschritt, sondern vielmehr ein strategisches Reset deines Stoffwechsels. Richtig durchgeführt, kehrst du aus einer Deload Woche mit einem gut angepassten, ausgeruhten und stoffwechselaktiveren Körper zurück.

Deload Woche Deload Woche

Wie plane ich einen effektiven Deload für mehr Kraft?

Die konkrete Planung deiner Deloadwoche entscheidet maßgeblich über ihren Erfolg. Ein strategisch durchdachter Deload ist kein einfaches "Weniger-Training", sondern ein gezieltes System zur Leistungssteigerung. Anders als bei einer kompletten Trainingspause bleibst du aktiv, forderst deine Muskulatur weiterhin und erhältst die Durchblutung aufrecht – was sich positiv auf deine Kraftwerte auswirkt.

Welche Intensität wähle ich für optimale Krafterhaltung?

Für die optimale Krafterhaltung während deines Deloads solltest du das Trainingsgewicht auf 40-60% deines normalen Gewichts reduzieren. Diese Intensität ist niedrig genug, um deinem Nervensystem Erholung zu gönnen, aber hoch genug, um Kraftverluste zu vermeiden.

Beachte dabei: Muskelerhalt ist eine Frage der Intensität. Selbst in einem Kaloriendefizit reicht etwa ein Drittel des normalen Trainingsvolumens aus, um Muskeln zu schützen – vorausgesetzt, du hältst die Intensität konstant hoch.

Du hast grundsätzlich zwei Möglichkeiten, deinen Deload zu gestalten:

  • Intensitätsreduktion: Du behältst dein Trainingsvolumen bei, nutzt aber leichtere Gewichte. Beispiel: Statt 4 Sätze Bankdrücken mit 100 kg machst du 4 Sätze mit 60-70 kg.
  • Volumenreduktion: Du behältst das Gewicht bei, reduzierst aber die Sätze oder Wiederholungen um 25-50%. Beispiel: Statt 4 Sätze à 8 Wiederholungen machst du nur 2 Sätze à 8 oder 4 Sätze à 4 Wiederholungen.

Wichtig: Vermeide während des Deloads das Training bis zum Muskelversagen. Halte 2-3 Wiederholungen in Reserve. Dies reduziert die Belastung für dein zentrales Nervensystem erheblich.

Wie viele Übungen sollte ich beibehalten?

Während deines Deloads solltest du grundsätzlich alle Hauptübungen beibehalten, allerdings mit reduzierter Belastung. Priorität haben dabei zusammengesetzte Grundübungen wie Kniebeugen, Kreuzheben und Bankdrücken.

Darüber hinaus kannst du folgende Anpassungen vornehmen:

  • Reduziere die Gesamtzahl der Übungen pro Trainingseinheit
  • Konzentriere dich auf die saubere Ausführung der einzelnen Übungen
  • Nutze die Zeit, um an deiner Technik zu arbeiten

Alternativ kannst du auch komplett auf andere Übungen ausweichen und dich auf einfachere Isolationsübungen konzentrieren, die weniger Muskelgruppen gleichzeitig beanspruchen. Diese Variante eignet sich besonders, wenn du Abwechslung suchst.

Wie lange sollte meine Deload Phase dauern?

Eine klassische Deloadphase dauert eine Woche. Diese Zeitspanne reicht in der Regel aus, um deiner Muskulatur, deinen Gelenken, deinem Bindegewebe und deiner Psyche ausreichend Erholung zu gönnen.

Bei besonders intensiven Trainingsphasen oder Wettkampfvorbereitungen kann ein Deload auch bis zu zwei Wochen dauern. Hierbei gilt die Faustregel: Je intensiver die vorherige Belastung, desto länger der Deload.

Wie oft du einen Deload einplanen solltest, hängt von deinem Trainingslevel ab:

  • Anfänger: Etwa alle 8 Wochen, in den ersten 6 Trainingsmonaten meist gar nicht nötig
  • Fortgeschrittene: Alle 4-6 Wochen
  • Hobby und Profi Athleten: Alle 4 Wochen, wie im 5/3/1 System nach Wendler

Nach dem Deload ist es wichtig, nicht sofort wieder mit 100% einzusteigen. Starte mit etwa 90% des Gewichts und steigere es dann langsam wieder. Dies erlaubt deinem Körper eine sanfte Wiederanpassung an die höhere Intensität.

Wie vermeide ich häufige Fehler beim Deload?

Trotz aller positiven Aspekte eines Deloads lauern einige Fallen, die den Erfolg deiner Erholungsphase gefährden können. Die richtige Balance zu finden ist entscheidend, denn sowohl zu intensives als auch zu leichtes Training kann deine Fortschritte ausbremsen.

Warum zu leichtes Training kontraproduktiv sein kann

Viele Athleten machen den Fehler, während eines Deloads das Gewicht zu stark zu reduzieren und gleichzeitig die Wiederholungszahl zu erhöhen. Das ist jedoch kein echter Deload, da sich dein Körper so nicht optimal regenerieren kann. Für eine effektive Entlastung solltest du das Gewicht auf 60-70% reduzieren, aber die Wiederholungszahl nicht erhöhen. Das Ziel ist nicht, ein Ausdauertraining zu absolvieren, sondern deinem Nervensystem Erholung zu gönnen, während du die Muskeln weiterhin ausreichend stimulierst.

Ein weiterer Fehler ist ein willkürlich geplanter Deload ohne Berücksichtigung deiner individuellen Bedürfnisse. Ein Trainingsprogramm, das einen Deload erfordert, ist möglicherweise kein optimales Programm für dich. Achte daher auf die Signale deines Körpers, anstatt stur nach Kalender zu trainieren.

Wie du die Angst vor Muskelabbau überwinden kannst

Die Sorge, während eines Deloads Muskelmasse zu verlieren, hält viele davon ab, diese wichtige Erholungsphase einzulegen. Tatsächlich zeigen Studien, dass es ganze 2-3 Wochen der absoluten Trainingsabstinenz braucht, bis die mühsam aufgebaute Muskulatur zu schwinden beginnt. Eine einwöchige Deloadphase mit reduzierter Intensität führt definitiv nicht zu Muskelverlust.

Darüber hinaus kehrt dein Körper nach einer Pause schnell wieder in den Zustand zurück, den er zuvor hatte. Das Muskelgedächtnis sorgt dafür, dass du verlorene Kraft rasch zurückgewinnst. Stattdessen profitierst du von vollständig regenerierten Muskeln, die nach der Deloadphase auf niedrigere Trainingsreize deutlich stärker reagieren.

Warum ich nicht komplett pausieren sollte

"Viel hilft viel" und "Pause bedeutet Rückschritt" - diese Überzeugungen sind in der Fitness-Welt leider noch weit verbreitet. Allerdings bedeutet ein Deload keineswegs, eine Woche auf der Couch zu verbringen. Der Unterschied zwischen einem Deload und einer Trainingspause liegt darin, dass du deine Muskulatur weiterhin forderst und durchblutest.

Diese Mehrdurchblutung ernährt deine Muskulatur und schwemmt Stoffwechselabbauprodukte aus dem Gewebe. Außerdem ist ein Deload die ideale Gelegenheit, an deiner Technik zu arbeiten und Bewegungsabläufe zu verbessern, was langfristig zu besseren Ergebnissen führt.

Wie tracke ich meinen Fortschritt nach der Deloadwoche?

Nach einer effektiven Deloadwoche kehrst du mit einem ausgeruhten, stärkeren und fokussierten Körper zurück ins Training. Damit diese Leistungssteigerungen nicht verpuffen, ist ein durchdachtes Tracking deiner Fortschritte unerlässlich.

Welche Leistungssteigerungen kann ich erwarten?

Die Verringerung der Ermüdung während eines Deloads geht nachweislich mit der Zunahme von Muskelgröße, Kraft, Leistung und Geschwindigkeit einher. Darüber hinaus profitierst du von folgenden messbaren Verbesserungen:

  • Erhöhter Serumtestosteronspiegel und gesunkener Serumcortisolspiegel
  • Verbesserte Bewegungsqualität und Technik bei komplexen Übungen
  • Gestärkte mentale Frische und neue Trainingsmotivation 

Wichtig: Steige nach der Deloadphase nicht sofort wieder mit 100% ein. Das Gewicht wird sich zunächst schwerer anfühlen und die gewonnene Kraft könnte schnell wieder verschwinden. Beginne stattdessen mit etwa 90% deines vorherigen Gewichts und steigere es dann schrittweise.

Wie dokumentiere ich meine Ergebnisse sinnvoll?

Um den Nutzen deiner Deloadwochen zu maximieren, solltest du geeignete Monitoring-Strategien zur Kontrolle und Analyse deines Trainings anwenden. Führe ein Trainingstagebuch mit folgenden Parametern:

  • Trainingsvolumen vor und nach dem Deload
  • Kraftwerte bei deinen Hauptübungen
  • Subjektives Belastungsempfinden auf einer Skala von 1-10
  • Regenerationsparameter wie Schlafqualität und allgemeines Wohlbefinden

Diese Dokumentation hilft dir, dass minimal effektive sowie das maximal regenerierbare Trainingsvolumen individuell zu ermitteln.

Fazit

Eine strategische Deloadphase ist kein Luxus, sondern eine wissenschaftlich fundierte Notwendigkeit für optimale Trainingsergebnisse. Tatsächlich zeigen die Forschungsergebnisse eindeutig, dass dein Körper diese geplanten Erholungsphasen braucht, um stärker und leistungsfähiger zu werden. Besonders wichtig ist dabei die richtige Balance: Reduziere das Gewicht auf 40-60% deiner normalen Belastung, behalte aber die grundlegenden Bewegungsmuster bei. Dadurch gibst du deinem Nervensystem, deinen Hormonen und deinem Stoffwechsel die nötige Zeit zur Regeneration, ohne Muskelabbau zu riskieren. Die Angst vor Leistungsverlusten während eines Deloads ist unbegründet. Stattdessen wirst du feststellen, dass dein Körper nach dieser strategischen Pause mit verbesserter Kraft und Leistungsfähigkeit ins Training zurückkehrt. Achte besonders darauf, deinen Fortschritt systematisch zu dokumentieren und die Deloadphasen entsprechend deines Trainingsniveaus alle 4-8 Wochen einzuplanen.

Quellen:

1) Coleman M., Burke R., Augustin F., Piñero A., Maldonado J., Fisher J.P., Israetel M., Androulakis-Korakakis P., Swinton P., Oberlin D., Schoenfeld B.J. (2024). Gaining more from doing less? The effects of a one-week deload period during supervised resistance training on muscular adaptations. PeerJ, 12:e16777. DOI: 10.7717/peerj.16777.

2) Rogerson D., Nolan D., Androulakis-Korakakis P., Immonen V., Wolf M., Helms E., ... Bell L. (2024). Deloading Practices in Strength and Physique Sports: A Cross-sectional Survey. Sports Medicine – Open, 10(1):26. DOI: 10.1186/s40798-024-00691-y. URL: https://doi.org/10.1186/s40798-024-00691-y (letzter Zugriff: 06.05.2025)

3) Bell L., Strafford B.W., Coleman M., Androulakis-Korakakis P., Nolan D. (2023). Integrating Deloading into Strength and Physique Sports Training Programmes: An International Delphi Consensus Approach. Sports Medicine – Open, 9(1):87. DOI: 10.1186/s40798-023-00633-0. URL: https://doi.org/10.1186/s40798-023-00633-0 (letzter Zugriff: 06.05.2025)

4) Vann C.G., Haun C.T., Osburn S.C., Romero M.A., Roberson P.A., Mumford P.W., Mobley C.B., Holmes H.M., Fox C.D., Young K.C., Roberts M.D. (2021). Molecular differences in skeletal muscle after 1 week of active vs. passive recovery from high-volume resistance training. Journal of Strength and Conditioning Research, 35(8):2102-2113. DOI: 10.1519/JSC.0000000000004071. 

5) Ogasawara R., Yasuda T., Ishii N., Abe T. (2013). Comparison of muscle hypertrophy following 6-month of continuous and periodic strength training. European Journal of Applied Physiology, 113(4):975-985. DOI: 10.1007/s00421-012-2511-9. URL: https://doi.org/10.1007/s00421-012-2511-9 (letzter Zugriff: 06.05.2025)

6) Izquierdo M., Ibañez J., González-Badillo J.J., Ratamess N.A., Kraemer W.J., Häkkinen K., ... Gorostiaga E.M. (2007). Detraining and tapering effects on hormonal responses and strength performance. Journal of Strength and Conditioning Research, 21(3):768-775. DOI: 10.1519/R-21136.1. URL: https://doi.org/10.1519/R-21136.1 (letzter Zugriff: 06.05.2025)

 

 

Bildquelle © stock.adobe.com: iagodina, serhiipanin



Alle Stores
4,78 (311 Bewertungen)
Bundesallee 201 - 203 10717 Berlin
 entfernt
Öffnungszeiten 10:00 - 19:00
Montag 10:00 - 19:00
Dienstag 10:00 - 19:00
Mittwoch 10:00 - 19:00
Donnerstag 10:00 - 19:00
Freitag 10:00 - 19:00
Samstag 10:00 - 18:00
Sonntag Geschlossen
4,88 (323 Bewertungen)
Eduard-Schopf-Allee 1B 28217 Bremen
 entfernt
Öffnungszeiten 10:00 - 19:00
Montag 10:00 - 19:00
Dienstag 10:00 - 19:00
Mittwoch 10:00 - 19:00
Donnerstag 10:00 - 19:00
Freitag 10:00 - 19:00
Samstag 10:00 - 18:00
Sonntag Geschlossen
4,92 (562 Bewertungen)
Heiliger Weg 1 44135 Dortmund
 entfernt
Öffnungszeiten 10:00 - 19:00
Montag 10:00 - 19:00
Dienstag 10:00 - 19:00
Mittwoch 10:00 - 19:00
Donnerstag 10:00 - 19:00
Freitag 10:00 - 19:00
Samstag 10:00 - 18:00
Sonntag Geschlossen
4,87 (158 Bewertungen)
Graf-Adolf-Straße 12 40212 Düsseldorf
 entfernt
Öffnungszeiten 10:00 - 19:00
Montag 10:00 - 19:00
Dienstag 10:00 - 19:00
Mittwoch 10:00 - 19:00
Donnerstag 10:00 - 19:00
Freitag 10:00 - 19:00
Samstag 10:00 - 18:00
Sonntag Geschlossen
4,86 (306 Bewertungen)
Friedrich-Ebert-Straße 55 45127 Essen
 entfernt
Öffnungszeiten 10:00 - 19:00
Montag 10:00 - 19:00
Dienstag 10:00 - 19:00
Mittwoch 10:00 - 19:00
Donnerstag 10:00 - 19:00
Freitag 10:00 - 19:00
Samstag 10:00 - 18:00
Sonntag Geschlossen
4,62 (303 Bewertungen)
Hanauer Landstraße 196 60314 Frankfurt am Main
 entfernt
Öffnungszeiten 10:00 - 19:00
Montag 10:00 - 19:00
Dienstag 10:00 - 19:00
Mittwoch 10:00 - 19:00
Donnerstag 10:00 - 19:00
Freitag 10:00 - 19:00
Samstag 10:00 - 18:00
Sonntag Geschlossen
4,64 (314 Bewertungen)
Holstenstraße 79 22767 Hamburg
 entfernt
Öffnungszeiten 10:00 - 19:00
Montag 10:00 - 19:00
Dienstag 10:00 - 19:00
Mittwoch 10:00 - 19:00
Donnerstag 10:00 - 19:00
Freitag 10:00 - 19:00
Samstag 10:00 - 18:00
Sonntag Geschlossen
4,80 (279 Bewertungen)
Berliner Allee 19 30175 Hannover
 entfernt
Öffnungszeiten 10:00 - 19:00
Montag 10:00 - 19:00
Dienstag 10:00 - 19:00
Mittwoch 10:00 - 19:00
Donnerstag 10:00 - 19:00
Freitag 10:00 - 19:00
Samstag 10:00 - 18:00
Sonntag Geschlossen
4,78 (477 Bewertungen)
Luxemburger Str. 150B 50937 Köln
 entfernt
Öffnungszeiten 10:00 - 19:00
Montag 10:00 - 19:00
Dienstag 10:00 - 19:00
Mittwoch 10:00 - 19:00
Donnerstag 10:00 - 19:00
Freitag 10:00 - 19:00
Samstag 10:00 - 18:00
Sonntag Geschlossen
4,71 (319 Bewertungen)
U5 16 (Anreise über U5,15) 68161 Mannheim
 entfernt
Öffnungszeiten 10:00 - 19:00
Montag 10:00 - 19:00
Dienstag 10:00 - 19:00
Mittwoch 10:00 - 19:00
Donnerstag 10:00 - 19:00
Freitag 10:00 - 19:00
Samstag 10:00 - 18:00
Sonntag Geschlossen
4,66 (319 Bewertungen)
Nymphenburger Straße 25 80335 München
 entfernt
Öffnungszeiten 10:00 - 19:00
Montag 10:00 - 19:00
Dienstag 10:00 - 19:00
Mittwoch 10:00 - 19:00
Donnerstag 10:00 - 19:00
Freitag 10:00 - 19:00
Samstag 10:00 - 18:00
Sonntag Geschlossen
4,24 (534 Bewertungen)
Von-Liebig-Str. 11 89231 Neu-Ulm
 entfernt
Öffnungszeiten 10:00 - 19:00
Montag 10:00 - 19:00
Dienstag 10:00 - 19:00
Mittwoch 10:00 - 19:00
Donnerstag 10:00 - 19:00
Freitag 10:00 - 19:00
Samstag 10:00 - 18:00
Sonntag Geschlossen
4,74 (214 Bewertungen)
Fürther Straße 188 90429 Nürnberg
 entfernt
Öffnungszeiten 10:00 - 19:00
Montag 10:00 - 19:00
Dienstag 10:00 - 19:00
Mittwoch 10:00 - 19:00
Donnerstag 10:00 - 19:00
Freitag 10:00 - 19:00
Samstag 10:00 - 18:00
Sonntag Geschlossen
4,80 (306 Bewertungen)
Breitscheidstraße 8 70174 Stuttgart
 entfernt
Öffnungszeiten 10:00 - 19:00
Montag 10:00 - 19:00
Dienstag 10:00 - 19:00
Mittwoch 10:00 - 19:00
Donnerstag 10:00 - 19:00
Freitag 10:00 - 19:00
Samstag 10:00 - 18:00
Sonntag Geschlossen
4,66 (166 Bewertungen)
Bahnhofstraße 67 65185 Wiesbaden
 entfernt
4,91 (372 Bewertungen)
Rue de l'Arquebuse 14 1204 Genf
 entfernt
Öffnungszeiten 10:00 - 19:00
Montag 10:00 - 19:00
Dienstag 10:00 - 19:00
Mittwoch 10:00 - 19:00
Donnerstag 10:00 - 19:00
Freitag 10:00 - 19:00
Samstag 10:00 - 18:00
Sonntag Geschlossen
4,80 (445 Bewertungen)
Hardturmstrasse 135 8005 Zürich
 entfernt
Öffnungszeiten 10:00 - 19:00
Montag 10:00 - 19:00
Dienstag 10:00 - 19:00
Mittwoch 10:00 - 19:00
Donnerstag 10:00 - 19:00
Freitag 10:00 - 19:00
Samstag 10:00 - 18:00
Sonntag Geschlossen