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Heimische Superfoods

Heimische Superfoods

Exotische Superfoods vs. heimische Alleskönner

Warum in die Ferne schweifen wenn das Gute so nah liegt? Klar Gojibeeren, Chiasamen, Matcha und Co. klingen hipp und sind total im Trend. Aber wusstest Du, dass es ebenso viele heimische Superfoods gibt? Diese sind meist günstiger und dank kürzerer Transportwege tust Du auch noch etwas für den Umweltschutz.

Müssen es unbedingt exotische Superfoods sein?

Auch wenn die sogenannten Superfoods oft voller Vitamine, Antioxidantien und anderer Wunderstoffe stecken, die vorbeugend oder heilend bei diversen Erkrankungen oder Mangelerscheinungen helfen sollen, ist deren angebliche Wirkung von Superfoods kaum bewiesen. Viel mehr lohnt es sich da auf die heimischen Alternativen zu schauen. Im Gegensatz zu den meisten Superfoods sind diese nämlich nicht so weit gereist und vor allem frisch.

5 heimische vs. exotische Superfoods

Wir stellen Dir hier 5 heimische Superfoods vor, die Du, wie ihre exotischen Pendants, das ganze Jahr über verwenden kannst.

1. Buchweizen statt Quinoa

Buchweizen statt Quinoa

Buchweizen ist glutenfrei, zählt wie Quinoa und Amaranth zu den sogenannten Pseudogetreiden und damit eine tolle Alternative für Menschen mit Zölliakie. Außerdem ist Buchweizen ein probates Mittel gegen die "Weizenwampe", die wir gern mal bei zu viel Zucker- und Getreidekonsum bekommen. Es hilft bei Diabetes, Krampfadern und Bluthochdruck. Ein besonderes Plus für Kraftsportler – auf 100g liefert Buchweizen 14g Eiweiß und fördert somit das Muskelwachstum. Das Pseudogetreide stammt ursprünglich aus Asien, wird aber mittlerweile auch in Deutschland angebaut. Besonders lecker schmecken die Körner im Müsli, aber auch Pfannkuchen aus Buchweizenmehl sind sehr zu empfehlen.

2. Leinsamen statt Chiasamen

Leinsamen statt Chiasamen

Chiasamen sind heute das Superfood schlechthin. Sie kommen aus Südamerika, haben einen leicht nussigen Geschmack und sind für viele heute unverzichtbar im Smoothie oder Müsli. Einen ähnlich nussigen Geschmack und auch die gleiche aufquellende Eigenschaft (in geschroteter Form) kann der heimische Leinsamen vorweisen. Jedoch ist er deutlich günstiger als der weitgereiste Chiasamen! Beide sind reich an Omega-3-Fettsäuren, Antioxidanten, Vitaminen, Ballaststoffen und Aminosäuren. Mit Leinsamen kannst Du zwar keinen schicken Pudding machen oder es als Ei-Ersatz in der veganen Ernährung nehmen, aber für alles andere ist Leinsamen die deutlich günstigere und nachhaltigere Alternative.

3. Heidelbeeren statt Acai Beeren

Heidelbeeren statt Acai-Beeren

Die Acai-Beere wird bei uns meist in Pulverform eingesetzt und verleiht z.B. Smoothie-Balls eine tolle Farbe. Ursprünglich stammt sie aus Brasilien. Als Superfood gilt sie aufgrund des hohen Gehalts an Antioxidantien, welche entzündungshemmend wirken. Ebenso gelten sie als Wachmacher und Schlankheitsmittel und werden gern beim Detoxen eingesetzt. Aber auch hier haben wir ein heimisches Pendant welches wir von Juli-September ernten und für die Wintermonate einfrieren können: Die Heidelbeere! Sie enthält die gleichen Antioxidantien wie die Acai-Beere und dank der Pflanzenstoffe wie Polyphenole und Anthocyane werden auch ihr positive Auswirkungen auf den Alterungsprozess nachgesagt.

4. Hagebutte statt Goji-Beere

Hagebutte statt Goji-Beere

Die aus China stammende Beere gilt als Vitaminbombe, die oft zur Verbesserung des Immunsystems eingesetzt wird und als hervorragende pflanzliche Eiweißquelle gilt. Ob der Anbau frei von chemischen Schutzmitteln erfolgt, ist allerdings fraglich, da insbesondere in Asien andere Prüfrichtlinien gelten. Die bessere heimische Alternative, die noch deutlich mehr Vitamin C enthält, ist die Hagebutte. Man kann sie im Herbst überall ernten und getrocknet das ganze Jahr über verwenden. In Sachen pflanzliches Eiweiß sind übrigens Esskastanien eine geeignete Alternative, die man ebenfalls lange aufbewahren kann.

5. Brennnesseltee statt Grüner Tee

Brennnesseltee statt Grüner Tee

Grüner Tee ist sehr beliebt wenn es um Entwässern und Entschlacken geht. Aber leider wächst auch er weit weg von uns, der Import verursacht einen hohen Co2 Ausstoß und die langen Wege wirken sich natürlich auch auf den Preis aus. Ebenso wirkungsvoll lässt sich mit Brennnesseltee entschlacken und entwässern. Er ist dabei wesentlich günstiger bzw. kostet Dich gar nichts, wenn Du die Blätter in der Saison erntest und trocknest.

Fazit

Wer auf gesunde Ernährung achtet, kommt an Superfoods heutzutage nicht mehr vorbei und einige haben ihren Namen auch zurecht verdient. Oft gibt es jedoch deutlich günstiger regionale Alternativen, mit deren Kauf Du auch etwas für den Umweltschutz tust.

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