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Wie böse ist Zucker wirklich?

Wie böse ist Zucker wirklich?

Süßes Leben ohne Industriezucker

Gerade zum Jahreswechsel oder spätestens zu Beginn der Fastenzeit besinnen sich viele wieder auf eine gesündere Ernährung und Verzicht auf Süßigkeiten, Alkohol und Co. Besonders der Verzicht auf Zucker wird von vielen angestrebt. Aber wie schädlich ist Zucker wirklich und was ist eigentlich Industriezucker?

Industriezucker bietet Kohlenhydrate in Hülle und Fülle

Was ist eigentlich Industriezucker und ist brauner Zucker gesünder als weißer? Der weiße Kristall- oder Haushaltszucker (Saccharose) wird aus Zuckerrohr oder Zuckerrüben hergestellt. Er wird auch als Fabrik- oder Industriezucker bezeichnet, weil er hochgereinigt ist und er anders als die Zuckerrübe weder Vitamine noch Mineralien oder Ballaststoffe enthält. Er liefert also nichts als „leere“ Kalorien, sozusagen pure Kohlenhydrate.

Bei dem braunen Zucker handelt es sich um karamellisierten Zucker, der mit Sirup braun eingefärbt wird. Einen großen Unterschied zum weißen Zucker gibt es allerdings nicht – zumindest aus gesundheitlicher Sicht. Auch wenn er vielleicht natürlicher aussieht, ist er genauso „böse“ wie der weiße Zucker.

Die Gefahr, die von Industriezucker ausgeht, ist übrigens schon lange bekannt. Bereits im Jahr 1957 klassifizierte Dr. William Coda Martin raffinierten Zucker als Gift. In seiner Studie gab er an, dass Zucker eine kontinuierliche Übersäuerung verursacht, was dazu führt, dass dem Körper immer mehr Mineralien entzogen werden, um diese Übersäuerung auszugleichen. Um das Blut im Körper zu schützen, wird den Knochen so viel Kalzium entzogen, dass sie langsam zerfallen bzw. eine allgemeine Schwächung einsetzt.

Industriezucker – das süßeste Gift von allen

William Dufty, Autor und Ernährungs-Experte

Gesundheitsrisiko Industriezucker

Was wir als erstes über Zucker lernen: Er macht dick! Die Energie aus industriell hergestellten Süßungsmitteln landet zu großen Teilen in unseren Fettpolstern. Außerdem beeinflusst Zucker unsere Gesundheit – und zwar nicht unbedingt zum Positiven. Viele der modernen Volkskrankheiten werden durch ihn begünstigt, allen voran Diabetes, Herz-Kreislauferkrankungen, Krebs, Fettleber oder Karies. Zucker macht darüber hinaus müde: Nach einem kurzen Energiekick geht es steil bergab. Man fällt quasi ins Zucker-Koma. Die Folge: Antriebslosigkeit und fehlende Energie, um den Tag zu bewältigen. Doch nicht nur das. Zucker macht zudem süchtig. Von dem wohligen Gefühl, das einem der Zucker für einen kurzen Moment beschert, will man schnell mehr. Bestes Beispiel ist die angebrochene Tafel Schokolade, von der man einfach nicht die Finger lassen kann. Was daraus folgt, ist ein Teufelskreis. Der Insulinspiegel fährt beim Genuss von Zucker rauf und runter – und sorgt so für immer neue Heißhungerattacken.

HAMMER Experten-Tipp

Wenn Euch der Heißhunger auf Süßes packt, greift einfach zu frischen Früchten oder trinkt einen Frucht-Smoothie. Alternativ ist auch Mandelmilch, mit oder ohne Obst zubereitet, eine gesunde und wohlschmeckende Alternative.

Glucose, Galactose & Co.: Zuckerarten im Überblick

Umso besser, dass es Alternativen zum herkömmlichen Haushaltzucker gibt. Hier sind die bekanntesten Zuckerarten in der Übersicht. Je nach seiner Herkunft ist die chemische Zusammensetzung anders – und damit auch seine Wirkung.

Traubenzucker (Glucose)

Glucose ist ein Einfachzucker und eher bekannt als Traubenzucker. Es handelt sich dabei um einen natürlichen Zucker, der in vielen süßen Früchten und Honig vorkommt. Glucose dient dem Körper im Blut als Energielieferant.

Fruchtzucker (Fructose)

Der natürliche Fruchtzucker, der in hoher Konzentration vor allem in Früchten steckt, wird auch Fructose genannt. Er ist durchaus gesund und hat etwa die doppelte Süßkraft wie Glucose.

Milchzucker (Lactose)

Lactose kommt nur in Milch und Muttermilch vor. Er wird industriell aus Molke gewonnen und besteht aus Traubenzucker sowie Schleimzucker. Er besitzt etwa ein Viertel der Süße von Kristallzucker.

Schleimzucker (Galactose)

Galactose wird auch Schleimzucker genannt. Der neben der Glucose und der Fructose dritte Einfachzucker ist in der Muttermilch enthalten, im Haushaltszucker dagegen nicht – und aus diesem Grund für Euch weniger interessant.

Malzzucker (Maltose)

Malzzucker tritt in keimendem Getreide durch die Spaltung von Stärke auf. Der Zweifachzucker besteht aus zwei Teilen Traubenzucker und ist weniger süß als Rohrzucker.

Maiszucker oder Maissirup (Isoglukose)

Industriell gefertigte Lebensmittel enthalten oft einen mit Fructose angereicherten Sirup aus Maisstärke (High-Fructose Corn Sirup oder HFCS). Maiszucker entsteht, wenn sich Fruktose und Glukose chemisch verbinden.

Honig

Honig besteht aus natürlicher Fructose und Glucose. Außerdem besitzt der Bienennektar Wasser, Mineralstoffe, Proteine, Aminosäuren und Vitamine. Seine hohe Süßkraft ist doppelt so stark wie beim normalen Haushaltszucker.

Agavendicksaft und Agavensirup

Beides besteht aus Glucose und Fructose, wobei jedoch der Anteil des Fruchtzuckers überwiegt. Die Herstellung ähnelt der von anderen Zuckerarten. Allerdings wird hier der Saft mexikanischer Agaven abgezapft und zu Sirup eingekocht.

Stärkezucker

Der Name steht für aus Stärke (lange Glucose-Ketten) hergestellte Zuckerarten wie Maltodextrin, Stärkesirup und Isoglucose. Stärkezucker wird industriell oftmals als Alternative zum Haushaltszucker verwendet, Maltodextrin beispielsweise zur Herstellung von Sportdrinks oder Kohlenhydratgels.

Zuckerarten

Euer Ziel: Weniger Industriezucker im Alltag

Allgemein den Zucker einfach wegzulassen, ist gar nicht so einfach, denn Zucker versteckt sich in vielen Lebensmitteln. Man sollte ihn auch nicht kategorisch weglassen. Sinnvoller ist es, den Industriezucker zu reduzieren und durch gesunde Alternativen zu ergänzen. Schließlich ist Zucker auch ein wichtiger Energielieferant – insbesondere für Leistungssportler. Als Alternativen gelten unter anderem Honig, Agavendicksaft, Ahornsirup, Zuckerrübensirup, Kokosblütenzucker, Rohrohrzucker oder Vollrohrzucker.

Nehmt die Herausforderung also an und wagt in fünf Schritten den Weg zu weniger Zucker im Alltag. Häufig ist es nämlich nur eine Frage der Gewohnheit, die den Griff zum Zucker verursacht. Also müsst Ihr es Euch zur Gewohnheit machen, keinen Zucker zu essen.

In 5 Schritten zu weniger Industriezucker im Alltag

  • Verzichtet auf zuckerhaltige Getränke
  • Frühstückt herzhaft statt süß
  • Vermeidet den Verzehr von Süßigkeiten
  • Macht Desserts und Kuchen zur Ausnahme
  • Esst möglichst wenig industriell verarbeitete Produkte

Wichtig: Zuckerarme oder zuckerfreie Produkte wie Light Produkte unbedingt meiden. Diese enthalten zwar mindestens 30 Prozent weniger Zucker oder Fette als vergleichbare Produkte. Die hier verwendeten Süßstoffe sind jedoch als besonders kritisch zu bewerten. Der Grund: Sie täuschen das menschliche Gehirn. Durch den süßen Geschmack glaubt es, dass Ihr Eurem Körper energiereiche Nahrung zuführt. Sobald sich die angekündigte Energiezufuhr nicht einstellt, fordert es Nachschub, und ein Hungergefühl stellt sich ein. Zudem stehen künstliche Süßstoffe, insbesondere Aspartam, seit Jahren unter Verdacht, gesundheitliche Schäden hervorzurufen. Wenn Euch normales Wasser zu fad ist, probiert es mal mit Infused Water.


Zuckerfreie Ernährung – das darf in den Einkaufswagen

Einkaufen ohne Zucker

Probiert es aus - 40 Tage ohne Zucker!

Macht Euch bewusst was Industriezucker mit Eurem Körper macht, indem Ihr einmal 40 Tage darauf verzichtet, z.B. in der Fastenzeit. Ihr werdet staunen, wie Euer Körper auf den Zuckerentzug reagiert und wieviel besser es Euch schon nach wenigen Tagen gehen wird. Eure Einstellung zu Zucker wird sich grundlegend ändern und Ihr werdet Euch auch nach den 40 Tagen weiterhin viel bewusster ernähren. Um die Anti-Zucker-Challenge durchzustehen, ist Vorbereitung alles. Informiert Euch genau, was Ihr essen dürft, plant Eure Mahlzeiten und lest Euch die Verpackungsinformationen im Supermarkt genau durch. Kocht mit frischen, unverarbeiteten Zutaten - das ist schon die halbe Miete.

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