Sommer und SUP-Yoga – hinein in die neue See-Saison
Posted in: Trainingstipps
10 min Lesezeit 29. August 2022

Sommer und SUP-Yoga – hinein in die neue See-Saison

Inhaltsverzeichnis

  • Wie du den Trendsport für dich nutzen kannst
  • Was ist SUP-Yoga und wo wird es angeboten
  • Für wen ist SUP-Yoga geeignet
  • Was sind beim SUP-Yoga die Vorteile für Körper und Geist
  • Was sind erste Übungen für SUP-Yoga
  • Tipps für deinen erfolgreichen Start ins SUP-Yoga
  • Welche Gewässer sind für SUP-Yoga geeignet

Wie du den Trendsport für dich nutzen kannst

SUP-Yoga verbindet nicht nur Yoga mit Stand-up-Paddling, sondern auch Bewegung mit Natur, Erholung mit Spaß und Training mit Koordination und Konzentration. SUP-Yoga steht für pure Lebensfreude und für Flow. Willst du wissen, ob der Trendsport auch was für dich ist? Dann bekommst du jetzt die Antwort. Entdecke außerdem verschiedene effektive Yoga-Übungen für dein SUP-Workout.

Was ist SUP-Yoga und wo wird es angeboten?

Falls du es noch nicht weißt, SUP steht für Stand-up-Paddle, also ein meist aufblasbares Board mit Paddel, mit dem es sich herrlich auf Seen, Flüssen oder im Meer paddeln und Spaß haben lässt. Stand-up-Paddling trainiert von sich aus schon wunderbar das Gleichgewicht, die Koordination und die Tiefenmuskulatur. In Verbindung mit Yoga wird das Ganze noch mal um eine Dimension erweitert. Yoga-Übungen auf dem Stand-up-Paddle zu machen, ist sowohl herausfordernd als auch spaßig und bereitet inmitten von Natur und Wasser richtig viel Freude. SUP-Yoga Kurse und Lehrer findest du mittlerweile fast überall. Solltest du in deiner Nähe mal tatsächlich keinen Kursleiter finden, dann gibt es viele Tutorials im Netz und anschauliche Videos, damit du auch allein starten kannst.

Für wen ist SUP-Yoga geeignet?

Tatsächlich ist der Trendsport für alle geeignet, die Lust auf Wasser, Sonne und Yoga haben! Anfänger starten einfach mit leichteren SUP-Asanas, während Fortgeschrittene mit Yoga-Flows und etwas anspruchsvolleren Yoga-Posen ihr Glück finden. Wichtig ist, dass du Spaß hast und es dir nichts ausmacht, auch mal ins Wasser zu fallen.

Was sind beim SUP-Yoga die Vorteile für Körper und Geist?

Der Trendsport mit dem Paddel schult Koordination, Gleichgewicht, Konzentration und trainiert die Tiefenmuskulatur, die auch für deine Körperhaltung extrem wichtig ist. Auf dem Wasser bist du also schon mal per se sehr gesund unterwegs. Yoga intensiviert die Vorteile noch einmal und vertieft das Training für Koordination, Stabilität und Tiefenmuskulatur. Gleichzeitig sind auch reine Atemübungen auf dem Wasser und Shavasana nach dem Yoga möglich, bei dem du Körper und Geist vollkommen zur Ruhe bringst, um dich danach super erholt und glücklich zu fühlen.

Da beim SUP-Yoga viele kleine Muskeln mitarbeiten, die für Stabilität, Koordination und Gleichgewicht verantwortlich sind, kannst du mit dem Trendsport sogar deine Körperhaltung verbessern. Brauchst du noch mehr Gründe oder schaust du schon nach dem nächsten Kurs für dich? Oder willst du sofort starten? Dann probiere dich an folgenden Übungen.

Was sind erste Übungen für SUP-Yoga?

Herabschauender Hund

Eine der absoluten Basics beim Yoga. Hände und Füße sind auf dem Brett und dein Körper bildet sozusagen ein umgekehrtes V. Achte bei dieser Übung darauf, dass die Hände weit gespreizt sind und das Körpergewicht zu gleichen Teilen auf Füße und Hände verteilt ist.

Herabschauender HundHerabschauender Hund
Herabschauender Hund

Heraufschauender Hund

Das Gegenstück zur vorigen Übung aktiviert die Core-Muskulatur und dehnt damit die gesamte Körpervorderseite. Lege dich dafür auf den Bauch und drücke dich dann einfach mit den Armen nach oben. Achte darauf, dass deine Ellenbogen nicht nach außen zeigen.

Heraufschauender HundHeraufschauender Hund
Heraufschauender Hund

Bootshaltung

Wenn du eh schon auf dem Wasser bist, dann kannst du auch gleich mal die Bootshaltung einnehmen. Eine super Übung, um deine Core-Muskulatur zu trainieren und die du je nach gewünschtem Schwierigkeitsgrad auf verschiedene Arten ausführen kannst.

BootshaltungBootshaltung
Bootshaltung

Low Lunge

Eine sehr häufig praktizierte Pose im Yoga, weil sie so viele Bereiche des Körpers gleichzeitig dehnt und stärkt. Beim niedrigen Ausfallschritt sollte eine Dehnung in der Hüfte sowie im Oberschenkel zu spüren sein.

Low LungeLow Lunge
Low Lunge

Planke und Bretthaltung

Achte auf eine stabile Core-Spannung und wechsele zwischen Planke und Bretthaltung, also zwischen durchgestreckten Armen und abgelegten Unterarmen hin und her, wenn du mehr Herausforderung brauchst.

PlankePlanke
Planke und Bretthaltung

Krieger

Mit dieser Übung aktivierst du deinen ganzen Körper. Je nach Armstellung gibt es verschiedene Ausführmöglichkeiten. Mache einen Ausfallschritt mit gebeugtem Knie, bei dem der hintere Fuß im 90 Grad Winkel nach außen zeigt und strecke deine Arme waagerecht aus.

KriegerKrieger
Krieger

Taube

Die Taube ist eine schöne Übung, die den ganzen Körper entspannt. Achte bei der Ausführung darauf, dass die Hüfte auf beiden Seiten in die gleiche Richtung zeigt. Anfänger können diese Übung auch zunächst mit einem gestreckten hinteren Bein ausführen.

TaubeTaube
Taube

Tipps für deinen erfolgreichen Start ins SUP-Yoga

SUP-Yoga ist prinzipiell für jeden möglich, nichtsdestotrotz schadet es nicht, wenn schon ein wenig stabilisierende Muskulatur da ist. Wir empfehlen dir daher, besonders an verregneten Tagen zunächst ein wenig zu Hause zu trainieren, dann macht das Training auf dem Wasser gleich doppelt so viel Spaß.

  • Yoga – zu Hause oder in der Gruppe
    Klar, wer schon Yoga-Erfahrung hat, für den sind SUP-Asanas natürlich deutlich leichter auszuführen. Du kannst zum Beispiel Kurse besuchen, bei denen du angeleitet und korrigiert wirst, was als Anfänger sicherlich eine gute Idee ist. Oder du machst Yoga mithilfe von Workout-Tutorials einfach von zu Hause aus. Das wichtigste Tool: eine gute Yogamatte. Unsere Yoga Matte ist sowohl geruchsneutral als auch umweltfreundlich produziert.
  • Gleichgewichtsübungen auf dem Balance Pad
    Mit dem  Balance Pad stärkst du deine Muskeln, die für Gleichgewicht, Körperhaltung und Koordination verantwortlich sind. Durch die kompakte Größe und das leichte Gewicht kannst du das Pad auch überall mit hinnehmen.
  • Rundum Training und Stabilität mit dem Fitness-Trampolin
    Die kleinen Muskeln und die Tiefenmuskulatur, die du für das SUP-Yoga brauchst, trainierst du am besten mit dem Fitness-Trampolin . Gleichzeitig verbraucht das Training in kurzer Zeit viele Kalorien und macht richtig viel Spaß. Und zugleich werden Po, Beine und Bauch wunderbar gekräftigt und in Form gebracht. Unser  JumpStep Trampolin bietet neben einer regulären Auflage noch eine separate Po-Station. Aber auch der Fitness-Trampolin Klassiker, das CrossJump , eignet sich bestens für die Vorbereitung auf das SUP-Yoga.

Welche Gewässer sind für SUP-Yoga geeignet?

Fürs SUP-Yoga sind ruhige Gewässer entscheidend, denn Wellengang ist für Yoga nicht gerade optimal. Am besten eignet sich also ein ruhiger See oder, wenn du im Urlaub bist, auch ein ruhiges Meer. Oft ist das Meer allerdings eher mit Wellen übersät. Die besten Chancen auf Ruhe hast du kurz vor oder kurz nach dem Sonnenuntergang. Und was könnte schöner sein, als den Sonnenuntergang auf dem Wasser auf deinem SUP zu genießen?

Quellen:

1) Rei.com: Stand Up Paddle Board (SUP) Yoga Basics, 2021 URL: https://www.rei.com/learn/expert-advice/sup-yoga.html (letzter Zugriff 03.05.2022)

2) Douglas Robichaud: What is SUP Yoga?, 2019 URL: https://www.islesurfandsup.com/blog/what-is-sup-yoga (letzter Zugriff 03.05.2022)

3) Amelia Travis: 10 SUP Yoga Poses for Beginners, 2016 URL: https://www.yogajournal.com/yoga-101/types-of-yoga/yoga-hybrids-types-of-yoga/10-sup-yoga-poses-beginners/ (letzter Zugriff 03.05.2022)

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